Lichtenhainer Wasserfall: Wirtin soll eine viertel Million Euro für die Sanierung zahlen

| Gastronomie Gastronomie

Der Lichtenhainer Wasserfall ist einer der Hauptattraktionen in der Sächsischen Schweiz. Doch bei dem Starkregen im Juli wurde die Stauanlage massiv zerstört. Der Wiederaufbau soll 250.000 Euro kosten, aber dafür will der Freistaat Sachen nicht aufkommen. Stattdessen soll Wirtin Elisabeth König die Sanierung zahlen.

Der Grund: Der Wasserfall rauscht über das Grundstück ihrer Gaststätte „Lichtenhainer Wasserfall“ in die Tiefe. Wie die Bild-Zeitung schreibt, gleicht der Wasserfall zurzeit allerdings einem Rinnsal. „Das Auffangbecken oberhalb des Wasserfalls ist durch den Starkregen vom Juli verschlammt, den Wasserzulauf zum Becken hat’s ganz weggerissen“, so die Wirtin gegenüber der Zeitung. Das Staubecken könne nur mit einem Spezialgerät erreicht werden, erklärt sie die hohen Kosten. Auch eine Stützmauer und ein Steg über dem Auslauf wurden bei dem Unwetter zerstört.

Um für die Sanierung Geld zu sammeln, verkauft die Wirtin, deren Familie seit 1901 die Gaststätte an dem Wasserfall besitzt, nun eine Familienchronik mit historischen Bildern. Außerdem hofft Elisabeth König auf Gelder aus dem Hochwasserfond. Doch ob sie davon etwas abbekommt und wann das Geld fließt, ist bisher nicht bekannt.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.