Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway schreibt wieder schwarze Zahlen

| Gastronomie Gastronomie

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway hat seit langem erstmals wieder operativ schwarze Zahlen geschrieben. Im dritten Quartal sei das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) positiv ausgefallen, teilte das Unternehmen in Amsterdam mit.

Konkrete Zahlen nannte Just Eat Takeaway aber nicht. Der Konzern hatte zuletzt angekündigt, im zweiten Halbjahr profitabel sein zu wollen. Neben geringeren Auslieferungskosten, einem Einstellungsstopp und der Einführung von höheren Gebühren für die Kunden zeigten sich erste "ermutigende" Resultate der Partnerschaft zwischen der US-Tochter Grubhub und dem Online-Riesen Amazon.

Allerdings flaute die Nachfrage infolge knapperer Kassen bei den Kunden deutlich ab. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brach die Zahl der Bestellungen um mehr als ein Zehntel auf 235,3 Millionen ein. Der Bruttotransaktionswert, also die Gesamtsumme aller Bestellungen, stieg um zwei Prozent auf rund 6,9 Milliarden Euro. Dabei profitierte das Unternehmen allerdings vom schwachen Euro. Bei konstanten Wechselkursen ergibt sich ein Rückgang um fünf Prozent.

Die Ende September angepassten Jahresziele bestätigte das Unternehmen. Der Vorstand erwartet beim Bruttotransaktionswert 2022 nach mehreren Kürzungen nur noch ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) dürfte bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder positiv ausfallen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.