«Luxus»-Streit: Debatte um Berliner Markthalle zieht sich hin

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Der mögliche Auszug eines Discounters aus einer Markthalle in Berlin-Kreuzberg sorgt weiter für Debatten. Mit Plakaten versammelten sich am Samstagnachmittag zeitweise geschätzt rund 100 Menschen vor der Einkaufshalle. Einige forderten eine «Markthalle für alle», der Discounter müsse Bestandteil bleiben.

Die Betreiber der Markthalle Neun hatten im Februar bekanntgegeben, dass ein Drogeriemarkt den Discounter in der Halle ersetzen soll. Damals hatten sie begründet, zum einen fehle eine Drogerie in der Nachbarschaft. Zum anderen wollten sie Stände mit kleinbäuerlichen Produkten unterstützen, eine Drogerie liefere dazu ein «ergänzendes Angebot».

«Das Bezirksamt hat einen Gesprächsprozess initiiert. Jetzt werden wir Diskussionen führen und dann entscheiden», sagte einer der Geschäftsführer, Florian Niedermeier, nun. Die Markthalle sei «keine Luxushalle». Auch die Drogerie sei ein Discounter, nur mit anderem Sortiment. «Wir wollen die Stände mit ihren frischen Angeboten stärken.»

Die alte Markthalle ist mit ihren Essens- und Weinständen, Streetfood-Aktionen und Spezialveranstaltungen zu Käse, Wurst, Bier und Wein in den vergangenen Jahren beim Großstadtpublikum und bei Touristen beliebt geworden. (dpa)


 

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