Mandarin Oriental Genf eröffnet Ottolenghi Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Das Mandarin Oriental Geneva hat die bevorstehende Eröffnung des Ottolenghi Restaurants am 30. Januar bekanntgegeben. Inspiriert von Ottolenghis Londoner Restaurant ROVI soll sich das Restaurant durch kräftige Aromen auszeichnen, bei denen Zubereitungsmethoden wie Grillen und Fermentation im Mittelpunkt stehen.

Maxime Martin wird Ottolenghi Genf als Küchenchef leiten und bringt sieben Jahre Erfahrung im Mandarin Oriental Geneva mit. Nach mehreren Jahren in Michelin-Sterne-Küchen an der Côte d'Azur, ist er bereits seit 2018 im Hotel tätig. Vor der Eröffnung wurde er in der Londoner Küche von Ottolenghi unter Neil Campbell, Executive Chef der Ottolenghi Restaurantgruppe und ehemaliger Chefkoch im ROVI, geschult. Martin hat das Menü in Genf mitkreiert und Ottolenghis mediterrane Aromen mit einer Schweizer Note versehen.

Was die Zutaten betrifft, so wird das Restaurant seine mediterranen Wurzeln treu bleiben und gleichzeitig mit lokalen Schweizer Bauern und Produzenten zusammenarbeiten. Dazu gehören Terraviva, eine Organisation von mehr als 80 Biobauern, und die Ferme Courtois, die nur 30 Autominuten vom Restaurant entfernt liegt und wichtige Getreidesorten und Hülsenfrüchte wie beispielsweise Linsen und Kichererbsen liefern wird. Obst- und Gemüsereste werden selbst eingelegt, zu Pickles verarbeitet oder fermentiert, wie beispielsweise Senf-Topinambur oder gewürzten Kumquats. Zutaten wie Honig von Les Miels de Stéphanie und handwerklich hergestellter Schweizer Käse, darunter Gruyère und Chällerhocker, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Das neue Ottolenghi Restaurant in Genf wurde vom Architekten der Ottolenghi Gruppe, Alex Meitlis, entworfen. Die  Farbpalette aus Weiß, Rot und Gold/Bronze-Akzenten spiegelt die Signaturen des ROVI-Designs wider und schafft gleichzeitig einen Kontrast zu dem im gesamten Restaurant verwendeten Naturholz und den Textilien.

„Unser Design für die Ottolenghi-Restaurants ist immer stark von Yotams Kochstil inspiriert. Für Genf haben wir den gleichen Ansatz gewählt, indem wir Basismaterialien genommen und sie etwas aufgepeppt haben. Genauso wie Yotam ein Gemüse mit kontrastierenden Farben und Akzenten wie ein Kunstwerk aussehen lässt, das sich mühelos und gleichzeitig extrem kalkuliert anfühlt", erklärt Alex Meitlis, Architekt der Ottolenghi Gruppe.

„Wir sind begeistert, Ottolenghi im Mandarin Oriental, Geneva willkommen zu heißen und freuen uns darauf, unvergessliche und köstliche kulinarische Erlebnisse zu schaffen, die unsere gemeinsamen Leidenschaften für aussergewöhnliche Küche und das Gastgebertum in dieser wunderschönen Umgebung am Ufer der Rhône widerspiegeln.“ - Paul Jones, General Manager des Mandarin Oriental, Genf.

„Es ist so aufregend zu sehen, wie Ottolenghi Genf entsteht – das Team hat hart gearbeitet, um dieses Restaurant Wirklichkeit werden zu lassen. Vom Grill über das Dekor und die Kunstwerke bis hin zu den köstlichen Gerichten auf der Speisekarte, die von Maxime und Neil kreiert wurden. Ich kann es kaum erwarten, die Türen für Sie alle zu öffnen, um dieses neue Menü zu präsentieren, welches lokale Schweizer Produkte und Ottolenghi-Aromen zusammenbringt", so Yotam Ottolenghi. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.