München: Grünwalder Einkehr wird abgerissen

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Das Traditionshaus „Grünwalder Einkehr“ steht endgültig vor dem Aus. Eigentümerin Arabella Schörghuber hatte das Ausflugslokal bereits im letzten Jahr verkauft. Jetzt ist klar, dass das 100 Jahre alte Restaurant abgerissen werden soll. Wie der Merkur berichtet, sollen dort drei Wohnhäuser mit 14 Wohnungen entstehen. Auch eine Tiefgarage ist in Planung. Der Gemeinderat will nun einen Bebauungsplan aufstellen, um den architektonischen Charakter der Umgebung zu erhalten. Außerdem wurde bereits einer Veränderungssperre zugestimmt. Ob und wie die neuen Wohnhäuser in einem der ältesten Siedlungskerne in Geiselgasteig gebaut werden, ist damit noch unklar.

Die „Grünwalder Einkehr“ wurde bereits vor 850 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist seit knapp 100 Jahren als Restaurant bekannt. Erst vor 13 Jahren hatten die ehemaligen Eigentümer das Lokal aufwendig umgebaut und erweitert. Arabella Schörghuber führte das Restaurant zuletzt mit ihrer Tochter Ramona. Doch für die beiden geht es offenbar auch ohne die „Grünwalder Einkehr“ weiter. Wie die tz berichtet, soll die Familie Schörghuber künftig das Traditionslokal „Zum Spöckmeier“ übernehmen.

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