Neueröffnung: Simon Tress startet Bio-Fine-Dining-Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Spitzenkoch Simon Tress eröffnet Anfang August 2020 sein neues Restaurant auf der Schwäbischen Alb. Das „1950“ bietet nicht nur gehobene Küche, Frontcooking und verglaste Speisekammer, sondern ein einzigartiges CO2-Menü. Dafür benutzt der ausgezeichnete Bio-Koch ausschließlich Produkte in Demeter- oder Bioland-Qualität. Damit knüpft Tress an die Leitlinien der Familie an, die schon seit 1950 biodynamisch arbeitet.

„Mit unserem Restaurant 1950 wird weltweit das erste Demeter und Bioland Fine-Dining Restaurant als kulinarisch kreative Fortsetzung unserer nachhaltigen Unternehmensphilosophie eröffnet“, erklärt Simon Tress auf seiner Webseite. Den Gästen wird er ein „CO2-Menü“ servieren, dass mit Zutaten aus der Region zubereitet wurde. Außerdem will er auf der Karte den Namen der Produzenten sowie Kilometerentfernung und CO2-Ausstoß der Zutaten deklarieren. 
 

Tress, der 2019 vom Schlemmer Atlas zu den TOP 50 Köchen in Deutschland ausgezeichnet wurde und bereits den grünen Stern des Michelin-Führers erhalten hat, will jedoch niemanden belehren. „Mir geht es sicher nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern die Sache ist mir einfach wichtig“, sagt Tress gegenüber swp.de. Sein Ziel: „Ich möchte die Welt kulinarisch ein kleines bisschen besser machen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.