Neues Food-Festival "Open Mouth" startet im September in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Vom 14. bis 18. September steht Hamburg ganz im Zeichen der Kulinarik. Dann findet erstmals das OPEN MOUTH – Hamburg Food Festival mit zahlreichen Programmpunkten an unterschiedlichen Orten statt. Das Festival stellt die Vielfalt des gastronomischen Angebots und Produkte lokaler Erzeuger in den Mittelpunkt.

„Hamburg ist eine Stadt für Foodies und braucht sich hinter Städten wie Kopenhagen, Kapstadt oder Lima nicht verstecken. Hamburg bietet eine bemerkenswerte Vielfalt an Gastronomiekonzepten gepaart mit einzigartigen Locations. Mit dem Open Mouth Food Festival setzen wir einen Impuls für eine qualitätsorientierte und nachhaltige Tourismusentwicklung, die lokale Wertschöpfungsketten und Netzwerke stärkt", erläutert Michael Otremba, Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH.

Schon jetzt sind bekannte Gastgeber wie Sebastian Junge (Restaurant Wolfs Junge), Julia Bode (Witwenball Küche & Wein), Niels Jacobsen (Hygge Brasserie & Bar und Hygge The Farm), Thomas Sampl (Hobenköök), Maurizio Oster (Zeik Restaurant) und Axel Ohm (ÜberQuell Brauerei) mit dabei. Auch Hotels wie das Pierdrei Hotel in der Hafencity mit dem Restaurant Kitchens werden Bestandteil des abwechslungsreichen Programms werden. Oder Katharina Wick (1001 Gewürze) und Malte Jahn (Frische Kräuter), die ihre Produkte und Ideen einbringen. 

Ein Unterstützer der ersten Stunde ist Thomas Sampl, Geschäftsführer und Inhaber der Hobenköök im Hamburger Oberhafenquartier: „Mit Open Mouth verbinde ich die große Chance die Verbraucher, Erzeuger und Akteure in Gastronomie und Handel als Gemeinschaft zu begreifen. Und sie zusammenzubringen auf eine neue, niedrigschwellige und erlebnisreiche Art und Weise. Wissen, Wertschätzung und Miteinander sind für mich dabei die zentralen Botschaften des Festivals.“

Neben den Hamburger Food Locations ist die zweite Säule des Programmes das Veranstaltungsareal im Oberhafenquartier mit dem "Heartquarter" – hier schlägt das Herz des Festivals und bildet die Zentrale des Open Mouth Festivals mit Events, Tastings, Panels und Musik. Unter dem Festivaldach von Open Mouth finden sich dazu unzählige Aktionen und Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten in der Stadt und in den Metropolregionen Hamburg. Beispiele sind:

  • Das Green Food Festival mit 50 landwirtschaftliche Vorzeigebetrieben und Genusshandwerker*innen aus dem gesamten Norden, Food Market und buntem Programm im Oberhafenquartier und der Factory Hammerbroklyn.
  • Die Hamburg Beer Week (HHBW), die mit über 30 Brauereien 2023 erstmals unter dem Dach des Open Mouth Festivals stattfinden wird. Die HHBW setzt erneut auf dezentrales Veranstaltungsformat, Ein Höhepunkt der HHBW ist der Gemeinschaftssud aller Hamburger Brauereien, bei dem die Brauer zusammenarbeiten, um das Festivalbier zu brauen. Das ist einmalig auf der Welt. Zu den weiteren Highlights gehören die Brewers Cruises auf der Elbe, bei denen Gastronomen, Barleute, lokale Produzenten und Gäste zusammenkommen. 
  • Die „Fair Trade Stadt“ mit Programmpunkten im Kreative-Kaufhaus „Jupiter“ direkt am Hamburger Hauptbahnhof.
  • Ein Festival für Familien und die jüngsten Besucher*innen im foodlab Hamburg, wo es gemeinsam mit Viva Con Aqua rund um das Thema Ernährung geht.

Nachhaltigkeit als selbstverständliches Element in der Hamburger Food-Szene

Das Festival soll sich in den kommenden Jahren zu einem zentralen und übergreifenden Food-Event Hamburgs entwickeln. Eines der Kernelemente hierfür ist die Entwicklung von regionalen Lösungsansätzen für globale ökologische und soziale Herausforderungen des Ernährungssystems, die langfristig stabil und wirtschaftlich tragfähig sind. Open Mouth will einen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten – systematisch und sukzessive, vom Acker bis zum Teller.

Bestes Beispiel: Das „Good Food Dish“ (GFD). Mit ihm wird allen Gastronomen die Gelegenheit gegeben, Teil des Hamburger Food Festivals zu werden. Dabei wird Rücksicht darauf genommen, dass die Voraussetzungen und Schwerpunkte unterschiedlich sind. Als Grundlage wurden zehn Kriterien für nachhaltige Speisen erarbeitet. Erfüllt ein Betrieb mit einer Speise mindestens vier davon, ist er dabei. Aktuell wird daran gearbeitet, zum Festival eine regionale Lieferstruktur für die Gastronomie und Fahrten zu Höfen in der Region zu entwickeln. 

„Mit Open Mouth wollen die Initiatoren die Weltoffenheit Hamburgs kommunizieren. Eine progressive nach vorne gerichtete Haltung, die alle mit einbezieht: Erzeuger: innen, Produzierende, Gastronomie, Hospitality. Wir haben einen Namen entwickelt, der kosmopolitisch ist. Open Mouth hat alles, was wir sagen wollen: Wir öffnen unsere Münder, um etwas zu probieren. Wenn wir Staunen haben wir einen offenen Mund. Und wenn wir etwas zu sagen haben, müssen wir auch den Mund aufmachen. Das alles finden wir vereint in Open Mouth“, so Lars Kempin, Geschäftsführer von blood actvertising und als Teil einer Bietergemeinschaft mit Tellerrand Consulting verantwortlich für die Umsetzung des Festivals.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.