Protein und ausgewogene Ernährung gewinnen im Restaurant an Bedeutung

| Gastronomie Gastronomie

Bei der Auswahl von Restaurantgerichten achten Teile der Gäste auf ausgewogene Ernährung, leichte Gerichte, wenig Zucker und einen hohen Proteingehalt. Das geht aus einer Verbraucherumfrage hervor, die Lightspeed gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide im April 2026 durchgeführt hat. Für Deutschland wurden 1.000 Personen befragt, die über 18 Jahre alt waren und in den vorhergehenden sechs Monaten ein Restaurant besucht hatten.

Nach den von Lightspeed veröffentlichten Ergebnissen achten 29 Prozent der Befragten beim Restaurantbesuch auf eine ausgewogene Ernährung. 22 Prozent bevorzugen leichte Gerichte, 18 Prozent achten auf wenig Zucker. Gerichte mit einem hohen Proteingehalt bestellen 14 Prozent der Befragten, für Kalorienangaben interessieren sich 15 Prozent.

Zugleich erklärten 22 Prozent der Befragten, ihre persönliche Definition von gesundem Essen habe sich in den vergangenen zwei Jahren verändert. Lightspeed spricht in diesem Zusammenhang von einer Verschiebung der Erwartungen.

Teile der Befragten achten auch bei kleinen Portionen auf Protein

13 Prozent der Befragten erklärten, ihnen sei auch bei kleineren Portionen eine ausreichende Proteinmenge wichtig. Elf Prozent suchten bereits aktiv nach High-Protein-Optionen.

Auch Verdauung und Darmgesundheit wurden in der Befragung thematisiert. Elf Prozent interessierten sich demnach zunehmend dafür, welche Auswirkungen Lebensmittel auf Verdauung und Darmgesundheit haben. Probiotische oder darmfreundliche Zutaten seien für sechs Prozent ein Auswahlkriterium.

Lightspeed erklärt zu den Ergebnissen, die Werte seien „noch nicht mehrheitsfähig“. „Healthy Dining“ sei „noch kein Mainstream“. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse als Frühindikator für die Gastronomie.

Lightspeed lässt Verbraucher in sieben Ländern zu Restaurants befragen

Für die Untersuchung befragten Lightspeed und Censuswide im April 2026 jeweils 1.000 Teilnehmer in Deutschland, den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Belgien. Voraussetzung für die Teilnahme war ein Mindestalter von 18 Jahren sowie mindestens ein Restaurantbesuch innerhalb der vorhergehenden sechs Monate.

Nach Angaben von Lightspeed wurden sämtliche Antworten anonym erhoben und einer Qualitätsprüfung unterzogen, um eine angemessene Fehlertoleranz sicherzustellen. Die Ergebnisse stammen aus dem diesjährigen „State of Hospitality Report“ im Auftrag von Lightspeed.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.