Restaurant Haebel schließt regulären Betrieb zum Jahresende

| Gastronomie Gastronomie

Das Hamburger Restaurant Haebel in der Paul-Roosen-Straße beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel kündigte die Schließung in einem Newsletter vom 27. September an. Den Laden wolle das Team behalten und künftig punktuell für Veranstaltungen und Abendessen öffnen. Außerdem seien Pop-ups an anderen Orten geplant.

Als Grund nennt Haebel Grenzen der vorhandenen Infrastruktur. Die Zahl der Plätze und die Möglichkeiten zum Kochen seien begrenzt. Hinzu komme die altersbedingte Substanz bei Strom und Abwasser. Die Wirtschaftlichkeit sei ausdrücklich nicht der Grund für die Entscheidung. Haebel erinnert in diesem Zusammenhang auch an Stromausfälle während des Restaurantbetriebs.

Das Team plant einen letzten Abend im Restaurant

Am 31. Dezember soll der reguläre Betrieb mit einer letzten Veranstaltung enden. Um Mitternacht wolle das Team gemeinsam mit den Gästen anstoßen. Informationen zur Buchung kündigte Haebel in einer gesonderten E-Mail an.

Für die Zeit danach nennt er neben Veranstaltungen in den bisherigen Räumen auch Pop-ups an anderen Orten sowie Angebote für private Feiern. Zunächst wolle das Team das Jahr zu Ende bringen und einen Plan für die nächste Zeit entwickeln. Eine erneute Restauranteröffnung an einem anderen Ort schließt Haebel nicht aus. Einen Standort oder Termin nennt er dafür nicht.

Aus einem Café entwickelte sich das Restaurant Haebel

Die Geschichte des Betriebs begann 2011. Fabio Haebel und Lutz übernahmen die Räume am 1. Februar und eröffneten dort am 13. März den TarteOrt St. Pauli als Café und Deli. Später hieß der Betrieb Tarterie. Mit der Zeit stieg nach Haebels Schilderung die Nachfrage nach Abendreservierungen. Aus dem Café wurde ein Restaurant mit mehrgängigen Menüs. Zwischenzeitlich verfügte es über 20 Plätze, die an jedem Abend zweimal vergeben wurden. Seit 2017 trägt das Restaurant den Namen Haebel.

2023 erhielt das Restaurant einen Michelin-Stern. Haebel hebt in seinem Rückblick die Arbeit des damaligen Küchenchefs Kevin Bürmann und des gesamten Teams hervor. In diesem Jahr habe das Restaurant den Stern zum vierten Mal in Folge erhalten. Nach Bürmanns Zeit habe Malte die Küche übernommen, der zuvor als Souschef im Haebel gearbeitet hatte.

2018 kam die Weinbar Haebel La Cave hinzu. Im folgenden Jahr veranstaltete das Team erstmals die Weinmesse Au Naturel. Die geplante jährliche Fortsetzung sei durch die Pandemie verhindert worden. Für das Restaurant in der Paul-Roosen-Straße schätzt Haebel die Zahl der Gäste über die Jahre auf etwas mehr als 100.000. 

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.