Restaurantbesuche stärken lokale Wirtschaft

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Restaurants spielen nach einer Untersuchung von OpenTable eine große Rolle für die lokale Wirtschaft und das Gemeinschaftsleben in Deutschland. Der erstmals veröffentlichte Restaurant Impact Report 2026 kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass 33 Prozent der Gäste mindestens einmal pro Woche ein Restaurant, eine Kneipe, eine Bar oder ein Café in ihrer Nähe besuchen.

56 Prozent der Befragten geben dem Report zufolge vor oder nach einem Restaurantbesuch auch bei anderen Betrieben in der Umgebung Geld aus. Im Durchschnitt belaufen sich diese zusätzlichen Ausgaben auf 119 Euro. Genannt werden unter anderem Einkäufe, Kinobesuche oder weitere Gastronomiebesuche.

Bei jüngeren Gästen fällt dieser Effekt laut Untersuchung höher aus. 80 Prozent der Gen Z, die rund um einen Restaurantbesuch auch an anderer Stelle Geld ausgeben, kommen demnach auf durchschnittlich 150 Euro. Bei den Millennials sind es 64 Prozent mit zusätzlichen Ausgaben von durchschnittlich 122 Euro.

Auch die Restaurantbetreiber messen ihren Betrieben eine wirtschaftliche Bedeutung für das lokale Umfeld bei. 83 Prozent der befragten Betreiber in Deutschland erklären, dass ihre Restaurants eine wichtige Rolle für die lokale Wirtschaft spielten. 

Marilena Körner, Leiterin Politik und Politische Kommunikation beim Bundesverband der Systemgastronomie, erklärt dazu: „Restaurants sind eine treibende Kraft für Innenstädte und bieten weit mehr als Essen und Trinken. Die Gastronomie schafft Arbeitsplätze, kurbelt die lokale Wirtschaft an und prägt das Gemeinschaftsleben und die Lebensqualität. Wer die Gastronomie stärkt, stärkt damit auch die lokale Wirtschaft und das gesellschaftliche Miteinander.“

Gäste verbinden Gastronomie mit Gemeinschaft und Wohlbefinden

Neben wirtschaftlichen Aspekten untersucht der Bericht auch die gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants. 88 Prozent der Gäste in Deutschland sagen demnach, dass lokale Restaurants, Kneipen und Cafés zum Gemeinschaftsgefühl beitragen. Für 40 Prozent sind sie Orte, an denen sie Freunde oder Familie wiedersehen. Weitere 30 Prozent verbinden diese Orte mit dem Feiern wichtiger persönlicher Ereignisse.

85 Prozent der Befragten geben an, dass lokale Restaurantbesuche ihr persönliches und soziales Wohlbefinden steigerten. 58 Prozent sagen, sie würden wahrscheinlich gezielt einen Restaurantbesuch buchen, wenn sie gestresst oder niedergeschlagen seien, um ihre Stimmung zu verbessern oder Zeit mit anderen Menschen zu verbringen.

Thomas Bergmann, Director of Restaurant Sales & Services bei OpenTable Deutschland, beschreibt Restaurants als Orte, an denen soziale Kontakte entstünden und zusätzliche Ausgaben in der Umgebung angestoßen würden. Die Gastronomie könne dadurch für Gemeinschaften in ihrem Umfeld eine Rolle spielen.

Gutes Essen und freundlicher Service prägen Stammgastbeziehungen

Für die regelmäßige Wahl eines Restaurants nennen die Befragten vor allem gutes Essen und freundliches Personal. 72 Prozent führen gutes Essen als Faktor an, der ein Restaurant zu einem regelmäßigen Favoriten mache. 70 Prozent nennen freundliches Personal.

Auch auf Seiten der Betriebe spielt die persönliche Ansprache eine Rolle. 70 Prozent der befragten Restaurantmanager sagen, ihre Mitarbeiter kennten die übliche Bestellung ihrer Stammgäste. 61 Prozent erklärten, Stammgäste würden mit Namen begrüßt.

Der Report befasst sich zudem mit nicht wahrgenommenen Reservierungen. 78 Prozent der Gäste seien sich bewusst, dass sogenannte No-Shows einem Restaurant erheblich schaden könnten. Gleichzeitig geben 26 Prozent an, im vergangenen Jahr mindestens einmal eine Reservierung verpasst zu haben, ohne abzusagen.

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