Restaurants und Bars dürfen in Liechtenstein mit strikten Auflagen wieder öffnen

| Gastronomie Gastronomie

Die Covid-19-Fallzahlen in Liechtenstein sind nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Das exponentielle Wachstum konnte aufgrund der strikten Maßnahmen aber verlassen werden. Die Regierung lässt die Schließung von Restaurants und Barbetrieben daher wie vorgesehen auslaufen. Neu gilt eine Sperrstunde ab 23:00 Uhr. Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist weiterhin untersagt.

Da sich das exponentielle Wachstum der Covid-19-Fallzahlen aufgrund der ergriffenen Maßnahmen auf einen linearen Verlauf reduziert hat, lässt die Regierung die im letzten Monat befristet verordnete Schließung der Gastronomiebetriebe am 29. November 2020 auslaufen. Ab Montag, 30. November 2020 dürfen Restaurants und Barbetriebe unter strikten Auflagen wieder öffnen.

Gleiche Auflagen wie vor der Schliessung

Für den Betrieb von Restaurants und Bars gelten die gleichen strengen Auflagen wie vor der Schließung. Die maximale Größe der Gästegruppe pro Tisch wird wiederum auf sechs Personen festgelegt und zwischen den Gästegruppen muss mindestens ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden. Das Essen darf nur sitzend erfolgen. Das Personal muss im Gästebereich Masken tragen. Mit Kontrollen wird die Umsetzung dieser Maßnahmen systematisch überprüft. Neu gilt eine Sperrstunde ab 23:00 Uhr. Zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr müssen Restaurants und Bars geschlossen bleiben.

Ausgelassenes Feiern fehl am Platz

Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen bleibt untersagt. An Veranstaltungen treffen in der Regel viele Menschen aufeinander und die Einhaltung der Bestimmungen, wie sie für die Gastronomie gelten, sowie die Kontrollen sind schwieriger zu bewerkstelligen. Auch im privaten Bereich gilt weiterhin Zurückhaltung. Weiterhin sind private Veranstaltungen ohne Schutzkonzept nur bis zu einer Obergrenze von zehn teilnehmenden Personen möglich. Größere private Veranstaltungen müssen die gleichen Bedingungen erfüllen wie öffentliche Veranstaltungen. Insbesondere müssen der Abstand von 1.5 Metern gewahrt und in Innenräumen Masken getragen werden. Zudem dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden.

Zu früh für Entwarnung

Die Fallzahlen sind immer noch hoch. Die umfassenden Schutzmaßnahmen für alle Betriebe und Veranstaltungen sowie die Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr sowie in öffentlich zugänglichen Innenräumen bleiben daher unverändert. Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus ist eine konsequente Einhaltung der Schutzmaßnahmen auch im privaten Bereich unabdingbar. Die Regierung ersucht alle Einwohnerinnen und Einwohner weiterhin um Zurückhaltung beim Wahrnehmen von Treffen, um Einhaltung des Mindestabstandes oder - wo dies nicht möglich ist - um das Tragen einer Maske. Zudem ruft sie die wichtigen Hygienemaßnahmen in Erinnerung. Die nächsten Wochen sind entscheidend, wie in Liechtenstein Weihnachten gefeiert werden kann.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.