Rheinland-Pfalz: DEHOGA will «Wiedergeburt der Außengastronomie» feiern

| Gastronomie Gastronomie

Die seit Montag erlaubte Öffnung der Außengastronomie wird nach Einschätzung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands in Rheinland-Pfalz erst in den kommenden Tagen so richtig Fahrt aufnehmen.

Da die Entscheidung erst am Freitagabend bekannt gegeben wurde, suchten viele Betriebe am Montag noch Kontakt zu den zuständigen lokalen Behörden, um Einzelheiten zu klären, sagte DEHOGA-Präsident Gereon Haumann am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Bei den laut Wetterbericht zu erwartenden frühlingshaften Temperaturen an diesem Mittwoch würden sich viele Rheinland-Pfälzer wieder in Biergärten und Straßencafés aufhalten können. «Und bei schönem Wetter werden wir am Wochenende die große Wiedergeburt der Außengastronomie feiern», sagte er.

«Das wird der erste Dominostein sein, der fällt», fügte er im Hinblick auf weitere Öffnungsschritte hinzu. Haumann verlangte, das Angebot an Corona-Schnelltests in Rheinland-Pfalz ganz schnell auszubauen. Allerdings sei es unverständlich, dass Besucher mit einem gültigen negativen Schnelltest lediglich in den Außenbereich von Gaststätten dürften, nicht aber in Innenlokale oder in Hotels.

Die Landesregierung hatte am Freitag trotz steigender Corona-Zahlen den Lockdown für die Außengastronomie etwas gelockert: Ab diesem Montag dürfen Restaurants, Gaststätten und Cafès in Regionen, in denen der Inzidenzwert unter 100 liegt, in ihren Außenbereichen unter strengen Auflagen wieder Gäste bewirten - erstmals seit mehr als vier Monaten.

Besucher müssen unter anderem einen negativen Schnelltest vorweisen und dürfen ihre Schutzmasken nur am Tisch abnehmen. Tische müssen vorab reserviert werden. Der gemeinsame Besuch ist nur für maximal fünf Personen aus höchstens zwei Hausständen erlaubt. Die Kontaktdaten der Gäste werden erfasst. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.