Riff-Todesfall: Opfer erstickte an Erbrochenem 

| Gastronomie Gastronomie

Nach einem Besuch im Sternerestaurant Riff in Valencia kam es Ende Februar zu einem tragischen Todesfall: Eine 46-jährige Mutter verstarb am Tag nach einem Besuch im Riff in ihrer Wohnung. Auch der 12-jährige Sohn sowie der Ehemann hatten zuvor über Übelkeit geklagt, sich dann aber schnell wieder erholt. Serviert wurde den Gästen unter anderem ein Gericht mit Morcheln.

Nun wurden die Ergebnisse des vorläufigen Obduktionsberichts bekannt: Demnach erstickte die Frau an ihrem Erbrochenem. Medienberichten zufolge hatten die Einsatzkräfte sie nicht mehr retten können. Der Grund für die Lebensmittelvergiftung, von der auch 28 weitere Gäste betroffen waren, die sich dann jedoch schnelle wieder erholten, ist bislang noch unklar. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen liegen noch immer nicht vor.

Gerüchten zufolge könnte der Auslöser eine Giftmorchel sein. Der Besitzer des Restaurants, Bernd H. Knöller, dementierte in der vergangenen Woche aber bereits, dass er die Pilze aus China eingeführt habe. Stattdessen bekomme er seine Pilze ausschließlich von einem Händler in Leon. Und zwar so, wie es auch viele andere Restaurants in Spanien tun würden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.