Rudolf Achenbach Preis 2021 abgesagt

| Gastronomie Gastronomie

Der Rudolf Achenbach Preis, der Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschland (VKD), wird 2021 ausgesetzt – so die einvernehmliche Entscheidung des VKD-Vorstands und der Familien Achenbach/Moos-Achenbach.

Der Wettbewerb für junge Nachwuchsköchinnen und -köche im letzten Ausbildungsjahr fällt damit erneut der Corona-Pandemie zum Opfer. Bereits im März musste der Preis Lockdown-bedingt inmitten der Vorentscheide auf VKD-Landesebene abgebrochen werden. 

„Die Entscheidung, den Wettbewerb auch 2021 auszusetzen, ist uns nicht leichtgefallen“, sagt VKD-Präsident Richard Beck. „Nur zu gerne hätten wir es angehenden Köchinnen und Köchen erneut ermöglicht, sich und ihren Kochkünsten eine Bühne zu geben.“ Aktuell lässt die Dynamik der Corona-Pandemie eine verlässliche Planung des organisatorisch aufwendigen und dreistufigen Wettbewerbs nach festen Statuten allerdings weder für die Teilnehmer noch für alle an der Ausrichtung Beteiligten zu.

„Die Auszubildenden, die sich bereits auf den Rudolf Achenbach Preis eingestellt haben, bitten wir um Verständnis. Es schmerzt uns sehr, ihnen in ohnehin schweren Zeiten diese einmalige Chance innerhalb ihrer Berufslaufbahn nehmen zu müssen. Mit dem festen Ziel, unser Engagement für die Jugend 2022 fortzusetzen, wollen wir nach vorne schauen“, so Katrin Achenbach, Enkelin des Firmengründers und Mitglied der Geschäftsführung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.