Rudolf-Achenbach-Preis geht in die nächste Runde

| Gastronomie Gastronomie

Der Rudolf-Achenbach-Preis, ein Wettbewerb für den Köchenachwuchs im letzten Ausbildungsjahr, startet in die Vorentscheide für das Jahr 2020. Der Bundesjugendwettbewerb wird gemeinsam vom Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und der Achenbach Delikatessen Manufaktur veranstaltet.

Insgesamt 45 Siegerinnen und Sieger brachte der traditionsreiche Rudolf-Achenbach-Preis bis heute hervor, der Preis wird 2020 zum 46. Mal in Folge ausgetragen. 2019 konnte sich die junge Nachwuchsköchin Anna Stocker den Sieg sichern. Sie hat vor allem mit dem Ziel, etwas dazu zu lernen, Spaß zu haben und zu zeigen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt hat, am Rudolf-Achenbach-Preis teilgenommen. Ihr Sieg hat ihr viel Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Branche gebracht. „Durch den Sieg habe ich die tolle Chance bekommen, die Gastronomie noch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen“, so Stocker. Nach dem Ende ihrer Ausbildung hat sie noch kurz im Brenners Park Hotel & Spa gearbeitet und durfte dann Teil eines spannenden Projekts bei Dr. Oetker Hospitality werden, welches sich der Konzipierung von Gastronomiekonzepten widmet. Dort ist sie inzwischen fest als Produktentwicklerin angestellt. Ihr Sieg beim Rudolf-Achenbach-Preis hat ihr dabei viele Türen geöffnet. Für viele ist die Teilnahme die Basis ihrer erfolgreichen Karrieren. Denn hier geht es nicht nur ums kulinarische Kräftemessen, sondern auch darum, sich persönlich weiterzuentwickeln, das Netzwerk auszubauen und potenzielle Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen.

Ein Wettbewerb mit Tradition

Initiiert wurde der Preis vom Firmengründer der Achenbach Delikatessen Manufaktur Rudolf Achenbach im Jahr 1975, der dem Preis auch seinen Namen gegeben hat. Seither organisiert das Unternehmen den Nachwuchspreis in Zusammenarbeit mit dem VKD. Mehr als 40.000 junge Menschen wetteiferten in den vergangenen 45 Jahren um die begehrte Auszeichnung und die attraktiven Preise. Wer Deutschlands bester Nachwuchskoch 2020 wird, entscheidet sich im Frühjahr: Jeder der 130 VKD-Zweigvereine ermittelt im Vorfeld durch Auswahlverfahren sein bestes Nachwuchstalent, nach dem Vorentscheid im übergeordneten VKD-Landesverband kochen alle Sieger der insgesamt neun Landesvorentscheide im Finale am 25. und 26. April in Frankfurt um den Titel.

Rudolf-Achenbach-Preis öffnet Türen
Für viele Nachwuchsköche ist die Teilnahme am Rudolf-Achenbach-Preis ein erster Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Sich mit jungen Kolleginnen und Kollegen im Wettbewerb zu messen, gesehen zu werden und sich den fachkundigen Augen der Jury stellen, gehört mit dazu. Doch auch der Spaß kommt beim Wettbewerb nicht zu kurz: „Mein persönliches Highlight war, die anderen Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands kennenzulernen. Und natürlich die Küchenparty, die im Anschluss an das Finale in Frankfurt am Main stattfand“, schwärmt Anna Stocker. Viele weitere Chancen und Möglichkeiten eröffnen sich den Siegerinnen und Siegern des Rudolf Achenbach Preises, wie der Werdegang der Sieger aus den vergangenen Jahren zeigt. Anna Stocker möchte das beim Wettbewerb Erlernte weitergeben: „Ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann mein Wissen sowie meine Freude an gesunder Ernährung und nachhaltigem Kochen an möglichst viele Menschen weitergeben kann.“

Wer sich wie Anna Stocker mit den Besten der Besten beim Rudolf Achenbach Preis messen und Deutschlands bester Nachwuchskoch werden möchte, kann sich über den Jugendwart der jeweiligen VKD-Zweigvereine anmelden. Weitere Informationen auf www.rudolf-achenbach-preis.de oder hier.

Vorentscheide auf einen Blick

22. Februar – LV Niedersachsen, Cuxhaven
29. Februar – LV Hessen + LV West, Frankfurt
7. März       – LV Nordrhein-Westfalen, Dortmund
17. März     – LV Nord, Kiel
20. März     – LV Bayern, Aschaffenburg
21. März     – LV Mitteldeutschland, Leipzig
31. März     – LV Baden-Württemberg
4. April        – LV Berlin-Brandenburg, Berlin

25./26. April – Finale, Frankfurt


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.