Spitzenkoch Simon Taxacher schließt Hauben-Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Kurz vor der Veröffentlichung der Gault&Millau-Punkte in Östereich, hat der Kirchberger Spitzenkoch Simon Taxacher die vorübergehende Schließung seines mit fünf Hauben ausgezeichneten Restaurants verkündet. Wie Kurier.at berichtet, will sich Taxacher in der Zwischenzeit neuen Projekten widmen. Er will den „kulinarischen Sektor“ in seine neuen Pläne mit einbeziehen, hält sich aber mit Details noch zurück. Vom diesjährigen Gault&Millau erwartete er in diesem Jahr keine Bewertung.

Grund für die Schließung ist die Sicherheit der Hotelgäste. „Wir bieten damit unseren Hotelgästen mehr Raum und Privatsphäre, um Sicherheit und Abstand zu gewährleisten“, heißt es auf der Webseite des Restaurants. Doch während das Restaurant „Simon Taxacher“ geschlossen bleibt, ist sein mit zwei Hauben ausgezeichnetes Bistro „Rosengarten“ weiterhin geöffnet. Hier wird Taxacher gemeinsam mit Bistro-Küchenchef Martin Kinast in der Küche stehen.

Dass er womöglich in dem Gourmetguide Gault&Millau nicht bewertet wurde, brachte den Spitzenkoch offenbar nicht aus der Ruhe und er lenkt den Blick auf wesentlichere Themen: „Im gesamten Tourismus, in Hotellerie wie auch in der Gastronomie brauchen wir neue Konzepte, das hat uns die Pandemie deutlich vor Augen geführt. Wir sollten weniger an starren Strukturen festhalten, sondern uns vielmehr insgesamt neu ausrichten“, sagte er Kurier.at. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.