Starbucks entschädigt Afroamerikaner

| Gastronomie Gastronomie

Im vergangenen Monat wurden in einer Starbucks-Filiale in Philadelphia zwei Afroamerikaner festgenommen. Die beiden Männer hatten ohne Bestellung im Café auf einen Bekannten gewartet und waren dann von Mitarbeitern aufgefordert worden, den Laden zu verlassen. Nachdem sie sich weigerten, kam die Polizei und nahm die beiden Männer fest. Der Vorfall, der im Anschluss zu einem ordentlich Shitstorm geführt hatte, veranlasste das Unternehmen, alle 175.000 US-Mitarbeiter Ende Mai zu einem Antirassismustraining zu schicken (Tageskarte berichtete). 

Symbolische Entschädigung und Studium

Wie nun bekannt wurde, sollen die zwei Abgeführten jetzt entschädigt werden. Die Stadt Philadelphia versprach eine symbolische Spende von jeweils einem Dollar. Zudem sollen 200.000 Dollar an eine Initiative für junge Unternehmer in der Stadt fließen. Doch auch Starbucks hat sich mit den Männern geeinigt. Wie das Unternehmen am Mittwoch erklärte, wurde ein finanzieller Vergleich geschlossen. Die Einzelheiten des Vergleichs wurden jedoch nicht genannt. Wie verschiedene Medien berichteten, soll es sich dabei aber unter anderem um eine kostenfreie Fortsetzung ihres Studiums handeln. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.