Starbucks warnt vor Corona-Virus - Geschäftsausblick ungewiss

| Gastronomie Gastronomie

Starbucks hat im jüngsten Quartal besser verdient als erwartet, aber vor Ungewissheiten aufgrund des Corona-Virus gewarnt. Der Geschäftsausblick für 2020 werde erst aktualisiert, wenn die Folgen für das Unternehmen vernünftig eingeschätzt werden könnten, teilte Starbucks am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Die Kette habe mehr als die Hälfte ihrer Filialen in China geschlossen und sei dabei, ihre Geschäftszeiten anzupassen. Anleger reagierten verunsichert, die Aktie rutschte nachbörslich tiefer ins Minus.

Zuletzt liefen die Geschäfte bei Starbucks noch rund. In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 886 Millionen Dollar (804 Mio Euro). Damit wurden die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Die Erlöse legten um sieben Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar zu. Der am Markt stark beachtete Absatz auf vergleichbarer Verkaufsfläche kletterte um fünf Prozent. Starbucks eröffnete im abgelaufenen Quartal 539 neue Cafés und brachte es zum Jahresende weltweit auf 31 795 Filialen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.