Steinbutt und Barbecue: Was beim G7-Gipfel auf dem Menü steht

| Gastronomie Gastronomie

Zu fruchtbaren Debatten gehört in der Regel ein schmackhaftes Mahl - das gilt besonders für wichtige Treffen wie den G7-Gipfel. Dabei sollen die kulinarischen Besonderheiten des Gastgebers nicht zu kurz kommen. Entsprechend fällt auch das Menü des Gipfels in Cornwall aus, einer stark vom Meer geprägten Region im Südwesten von England. Das gilt besonders für Freitagabend, wenn die Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit dem britischen Thronfolger Prinz Charles und dessen Gattin Herzogin Camilla speisen.

Zum Hauptgang gibt es dann Steinbutt - vor der Küste von einem einheimischen Fischer gefangen, wie die britische Regierung als Gastgeberin betonte. Dazu arrangiert Chefköchin Emily Scott neue Kartoffeln aus der Region sowie örtlich gezogene Kräuter. Auch der Käse, der nach dem Dinner bereit steht, stammt aus Cornwall, bevor zum Nachtisch eine mit englischen Erdbeeren gefüllte Sahnetorte - genannt Pavlova - gereicht wird.

Richtige Lagerfeuerstimmung soll dann am Samstagabend aufkommen, wenn auch die Staats- und Regierungschefs der Gastländer Australien, Südafrika und Südkorea dabei sind. Direkt am Strand vom Gipfelort Carbis Bay lässt Koch Simon Stallard zunächst verschiedene Fisch- und Meeresfruchtgerichte als Canapés servieren. Zum Höhepunkt gibt es dann - frisch vom Grill - Rinderhüftsteaks und Hummer, natürlich aus der Region. An kleinen Feuerstellen können die G7-Teilnehmer dann bei überbackenem Brie-Käse, Hot Buttered Rum - einem alkoholischen, traditionellen Mixgetränk - und gerösteten Marshmallows wichtige Fragen in vertrauter Atmosphäre besprechen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.