TheFork kauft Delinski

| Gastronomie Gastronomie

TheFork aus dem Hause TripAdvisor kauft das Start-up Delinski. Im Angesicht der Covid-19-Krise wolle man mit vereinten Kräften den Restaurants im deutschsprachigen Markt helfen, wieder auf die Beine zu kommen, erklärte das Unternehmen. David Savasci, CEO von Delinski, wird als Country Manager für Deutschland und Österreich übernommen.

Delinski vermittelt Angebote in Restaurants zu schwächer ausgelasteten Zeiten. So sollen die Restaurants ihre Auslastung und ihren Umsatz steigern. Der Zusammenschluss mit TheFork erlaube es Delinski sein Produktportfolio zu erweitern und zukünftig weitere Services anzubieten, so das Unternehmen.

Im letzten Jahr verzeichnete Delinski laut eigenen Angaben ein Wachstum von 100 Prozent mit einem Team von nur 20 Personen. Ein Erfolgsfaktor waren demnach die Delinski Restaurant Festivals, bei denen Gäste 50 Prozent Rabatt auf die Rechnung erhielten - eine Serie, die diesen Sommer in München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart fortgesetzt werden soll.

„Wir freuen uns Delinski in der TheFork-Familie willkommen zu heißen. Die Übernahme erlaubt es unser Geschäft in Deutschland und Österreich zu konsolidieren, um Restaurants und ihren Gästen einen noch wertvolleren Service zu bieten - speziell in diesem beispiellosen Kontext.”, erklärt Bertrand Jelensperger, CEO von TheFork. „Diese Märkte sind strategisch extrem wichtig für uns. Unser Ziel ist es weiter zu wachsen und unsere führende Position in Europa zu festigen.”

TheFork, a Tripadvisor Company, ist eine Online-Buchungsplattform in Europa, Lateinamerika und Australien mit mehr als 70.000 Restaurants. „Ich freue mich sehr die Rolle als Country Manager bei TheFork zu übernehmen, vor allem in dieser schwierigen Zeit, in der wir die deutschen und österreichischen Restaurants mit unserer Expertise bestmöglich unterstützen möchten.”, sagt David Savasci, CEO von Delinski und Country Manager von TheFork Deutschland und Österreich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.