Tim Raue wird Weihnachten zum Assistenten

| Gastronomie Gastronomie

Der Berliner Sternekoch Tim Raue (46) wird über Weihnachten zur Küchenhilfe. «Ich darf meinen österreichischen Schwiegereltern beim Kochen assistieren», sagte Raue in einem «Spiegel»-Interview. «Ich darf da gar nix, ich bin nur der Hilfskoch.»

Probleme, sich unterzuordnen, habe er nicht. «Nur bei einer Sache vermag ich nicht an mich zu halten: Mein Schwiegervater bindet die Soße nicht. Für den Fall habe ich immer etwas Mondamin Fix in der Tasche. Und im letzten Jahr sind mir - durch Zufall! - etwas Schmalz und Preiselbeermarmelade in seinen Rotkohl gefallen.» Raue ist seit 2017 in zweiter Ehe mit einer Österreicherin verheiratet.

Der Koch hat wie viele in der Branche mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen. Er werde im Vergleich zu 2019 zwei Drittel seiner Einnahmen verlieren. Auch gesundheitlich habe er in diesem Jahr «übelst gelitten»«, sagte er laut «Spiegel». «Meine Hormone haben nicht funktioniert, ich bin rumgelaufen wie ein Streuselkuchen, habe zugenommen, Haare verloren, eine ganze Handvoll.»

Der auch aus dem Fernsehen bekannte Koch betreibt in Berlin-Kreuzberg mit seiner Ex-Frau Marie-Anne Raue ein nach ihm benanntes Restaurant. Für Corona-Querulanten hat Raue kein Verständnis: «Wenn sich auf dem Kontaktformular jemand mit "Micky Maus" eingetragen hat, dann sind meine Geschäftspartnerin Marie-Anne oder ich an den Tisch und haben gesagt: So, Micky Maus, wenn Sie denken, Sie könnten uns verscheißern, dann ist für Sie jetzt Feierabend. Abmarsch.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.