True Food Kitchen beantragt US-Insolvenzverfahren und sucht neuen Partner

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Die US-Restaurantkette True Food Kitchen hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit bestimmten verbundenen Unternehmen ein Chapter 11-Verfahren beantragt. Die Anträge seien beim US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von Texas eingereicht worden, teilte das Unternehmen am 5. Oktober 2026 mit. Im Zusammenhang mit der Restrukturierung habe die Kette zwölf Restaurants geschlossen. Deren letzter Betriebstag sei der 4. Oktober 2026 gewesen. Dieses Verfahren ermöglicht eine Restrukturierung bei laufendem Betrieb.“

Die verbleibenden 34 Restaurants in 14 US-Bundesstaaten seien weiterhin geöffnet und bewirteten ihre Gäste wie gewohnt. Mit dem Verfahren wolle True Food Kitchen seine finanzielle Grundlage stärken, das Standortnetz und die Kostenstruktur anpassen sowie bereits laufende betriebliche Verbesserungen beschleunigen.

Zu den Investoren gehört weiterhin Oprah Winfrey. Gegenüber FOX Business bestätigte True Food Kitchen, die US-Moderatorin halte nach wie vor eine Minderheitsbeteiligung. Sie habe jedoch keinen Vertreter im Board of Directors und sei nicht in die tägliche Geschäftsführung eingebunden.

True Food Kitchen strebt Verkauf unter gerichtlicher Aufsicht an

Im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens plane das Unternehmen einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess. Ziel sei es, einen langfristigen Partner zu finden, der über die erforderlichen Mittel verfüge und die Ausrichtung der Marke teile. Jede vorgeschlagene Transaktion bedürfe der Zustimmung des Gerichts und unterliege weiteren üblichen Bedingungen.

Jeff Chandler, Chief Executive Officer von True Food Kitchen, erklärt in der Mitteilung, das Verfahren solle dazu dienen, das Unternehmen zu vereinfachen. Zu den Restaurantschließungen äußert er, diese Entscheidungen seien für die betroffenen Mitarbeiter besonders schwierig. Das Unternehmen werde sie über Unterstützungsangebote und die nächsten Schritte informieren.


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