Umfrage: Regionale und deftige Küche im Winter bevorzugt

| Gastronomie Gastronomie

Mit der kalten Jahreszeit kehren deftige Gerichte bei den Deutschen auf den Teller im Restaurant zurück. Beliebt sind insbesondere Fleischgerichte, Eintöpfe und Suppen. Dies zeigt eine aktuelle landesweite Umfrage von OpenTable im Oktober 2021 unter 2134 Befragten in Deutschland.

Bei Regionalität herrscht Einigkeit

„Im gastronomischen Umfeld steht das Thema Regionalität sehr im Fokus“, weiß Daniel Simon, OpenTable Country Manager Deutschland. „Nicht nur die Restaurantbesucher, sondern auch Gastronomen selbst legen immer mehr Wert auf regionale Zutaten und Gerichte. Denn die verkürzten Transportwege schonen die Umwelt und die regionalen Produkte sind besonders frisch. Diesen Trend zeigt auch unsere Umfrage: 69 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen die Regionalität sehr wichtig bzw. wichtig ist. Zudem arbeiten die Gastronomen und ihre Teams hart daran, den Kundenwünschen gerecht zu werden und ihren Gästen ein einmaliges kulinarisches Erlebnis in ihrem Restaurant zu bieten.”

Typisch deutsch: Die Kartoffel darf nicht fehlen

Am meisten freuen sich die Deutschen auf einen deftigen Braten (36 Prozent) und den Eintopf mit Fleisch (35 Prozent). Danach folgen Suppe mit Fleischeinlage (25 Prozent) und Gans (24 Prozent). Vor allem jüngere Restaurantbesucher bevorzugen dabei auch vegetarische Varianten beliebter Herbst- und Wintergerichte. Bei der Beilage bleiben die Deutschen ihrem Image treu: Die Kartoffel besetzt mit 62 Prozent Rang eins bei der Lieblingszutat zum winterlichen Gericht im Restaurant. Insbesondere Frauen (66 Prozent) setzen im Herbst und Winter auf das beliebte Knollengemüse. Mit je 48 Prozent ziehen Pilze und Rotkohl nach. 60 Prozent der über 55-jährigen bevorzugen Rosenkohl. Wobei die jüngere Generation der 18- bis 24-jährigen sich mit 29 Prozent lieber für die Süßkartoffel entscheidet. Kohl ist in allen Variationen beliebt; das Schlusslicht auf dem Wunschmenü bilden Pastinake (10 Prozent) und Fenchel (9 Prozent).

Unterschätzt: Suppe als Hauptgericht

Die Suppe steht beim Restaurantbesuch im Spotlight: Den Vorspeisenklassiker Suppe möchten die Befragten lieber als Hauptspeise (47 Prozent) und weniger als Vorspeise (40 Prozent) löffeln. Vor allem ältere Restaurantbesucher über 55 Jahre bestellen das Heißgericht als Hauptspeise (52 Prozent). Im Gegensatz zur vermeintlichen Salat- und Bowl-Generation der Millenials, von denen 43 Prozent Suppe lieber als Vorspeise im Restaurant essen. Über alle Generationen hinweg, sind die Frauen eher der „Suppenkasper“ und bestellen im Lokal zu 57 Prozent.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.