Vapiano wird sein US-Geschäft nicht los - Suche nach neuem Käufer

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Deal geplatzt: Die angeschlagene Restaurantkette Vapiano wird ihr US-Geschäft nicht los. Anfang Januar hatte die kalifornische Beteiligungsgesellschaft Plutos Sama einen Vertrag unterzeichnet, demzufolge sie für 20 Millionen US-Dollar die Vapiano-Anteile an mehreren US-Firmen übernimmt und noch Entwicklungskosten zahlt.

Vollzogen wurde die Transaktion aber noch nicht - und dürfte nun wohl gestorben sein. Man habe die für Plutos Sama geltende «Exklusivität» des Vertrags aufgehoben, teilte Vapiano am Freitag in Köln mit. Grund: Plutos Sama hat bisher nicht gezahlt.

Vapiano sei nun berechtigt, «alternative Optionen zur Veräußerung des US-Geschäfts zu prüfen» und man werde hierzu einen Verkaufsprozess starten. Ganz außen vor ist Plutos Sama aber noch nicht. Man wolle «die Gespräche über einen möglichen Vollzug der Transaktion im guten Glauben fortsetzen», hieß es in der Mitteilung.

Vapiano ist tief in den roten Zahlen, der Aktienkurs im Keller. Der seit Ende 2018 amtierende Vorstandschef Cornelius Everke leitete ein Maßnahmenpaket ein, um Kosten zu reduzieren und Arbeitsabläufe zu verbessern. Eine seiner ersten Schritt als Vorstandsboss war die Unterschrift unter den US-Kaufvertrag mit Plutos Sama. Vapiano hat weltweit etwa 230 Restaurants, sechs davon in den USA.


 

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