Verfolgungsjagd: Polizei nimmt Vegan-Koch Hildmann fest

| Gastronomie Gastronomie

Attila Hildmann gegen die Polizei: Der vegane Star-Koch wurde am Donnerstag in Berlin festgenommen – wegen eines Knöllchenstreits. Die Aussagen widersprechen sich. Laut Polizei beleidigte Hildmann Beamte wegen eines Strafzettels. Während die Beamten ein Knöllchen schrieben, parkte demnach ganz in der Nähe ein Porschefahrer seinen Wagen ebenfalls ordnungswidrig und soll die Polizisten auf dem Weg in einen Imbiss mit den Worten beschimpft haben: „Idiot, hast du nichts besseres zu tun“ und „spinnst Du“, sagt die Polizei.

Weitere Streifen wären dazu gerufen worden. Der wütende Parksünder habe sich aber davon nicht beirren lassen, die Polizisten zur Seite gestoßen und sei in seinem Porsche geflüchtet. Bei der anschließenden Festnahme, nach Verfolgungsjagd, habe Hildmann munter weiter beleidigt und Widerstand geleistet.  

Hildmann streitet das ab. Er spricht stattdessen von „Polizeigewalt“. Er habe lediglich seinen Wagen umparken wollen, als er von mehreren Streifenwagen gestoppt und rabiat festgenommen worden sei.

Auf Facebook flippt Hildmann aus: “Dieses ganze Land schaut zu, wenn Millionen Tiere täglich gequält werden und man ihnen Unrecht tut, aber man macht so ein Fass auf, weil ich vor meinem Laden (mit gültiger Plakette) nicht optimal geparkt hab.“
Auf Instagram zeigt der Koch sogar ein Foto der Festnahme und tönt: „Niemand wird mich brechen, auch nicht 5 Polizeiwagen mit 11 Beamten mit Handschellen! Irgendwann regiere ich dieses Land, einschließlich der Exekutive!“
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.