Warum Kochbücher immer noch so beliebt sind

| Gastronomie Gastronomie

Obwohl im Internet unzählige Rezepte für jeden Geschmack zu finden sind, boomt der Kochbuchmarkt. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels sollen im Jahr 2022 mehr als 1.780 neue Kochbücher veröffentlicht worden sein. Und dass, obwohl nicht einmal die Hälfte der deutschen Haushalte täglich kocht.

Laut „RND“ hatte die Corona-Pandemie hatte einen großen Einfluss auf die Beliebtheit von Kochbüchern, da viele Menschen während der Lockdowns das Kochen für sich entdeckten. Während 2020 und 2021 die „große Stunde der Kochbücher“ schlug, wie eine Sprecherin des Börsenvereins gegenüber „RND“ bestätigte, stabilisiert sich das Interesse auf hohem Niveau. Die Vielfalt des Angebots reicht von veganen Gerichten über mediterrane Küche bis hin zu Anleitungen für gesunde Ernährung und Grillrezepte. Promi-Köche wie Steffen Henssler, Tim Mälzer und Jamie Oliver dominieren die Bestsellerlisten.

Dabei dienen Kochbücher längst nicht nur als praktische Anleitungen zum Kochen, sondern auch als „Möglichkeit zum Eskapismus“, wird Benjamin Cordes, Gründer von „Kaisergranat“ vom „RND“ zitiert. Sie regen die Fantasie an und bieten Raum für kulinarische Träume und Inspirationen.

Dabei ist seiner Meinung nach ein Kochbuch besonders dann gelungen, wenn es eine „gute Orientierung“ bietet und wenn „guter Inhalt auch wirklich gut präsentiert wird“. Dabei hat sich die Bildsprache in Kochbüchern klar verändert – weg von überbordenden Inszenierungen und hin zu natürlichen Darstellungen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.