"We are Pinsa" startet in Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Nicht nur Tim Mälzer und Vapiano setzen auf Pinsa, auch die Hildesheimer Gastro & Soul Gruppe startet mit einem neuen Konzept rund um handwerklich hergestellte Pinsa und plant bis Ende 2021 40 Standorte. Im Mittelpunkt von "We are Pinsa" steht die Pinsa, deren Ursprung bereits im antiken Rom liegt. Um den Qualitätsanspruch bei der Teigzubereitung aufrechtzuerhalten, werden die Teiglinge in der unternehmenseigenen Manufaktur in Hildesheim hergestellt. Für den Teig werden nur Zutaten wie Weizen, Reismehl, Sauerteig, Olivenöl, Salz, Wasser und frische Hefe verwendet. Die Reifungszeit von bis zu 72 Stunden sorgt für einen knusprigen und fluffigen Teig, der zudem bekömmlicher ist als herkömmliche Pizza-Teige.

"We are Pinsa" wurde von der Gastro & Soul GmbH als Franchisesystem konzipiert. Je nach Standort und Größe wird eine Investition von rund 100.000 € benötigt. In den Standorten werden ausschließlich Pinsen sowie Salate angeboten und erfordern so nur eine kleine Zubereitungsstation sowie Warenlager. Der Ausbau wird innerhalb weniger Tage von Ladenbauern auf der ausgewählten Fläche realisiert. Pro Store werden ein bis zwei Mitarbeiter benötigt. Zudem kommt das System ohne Tischservice aus. 

2020 eröffnete der erste Laden in Hildesheim. Mitten im ersten Pandemiejahr eingeführt, konnte sich das noch junge Gastro-Konzept etablieren. Bis zum Ende des Jahres 2021 sind 40 weitere Standorte in ganz Deutschland geplant. Um die Expansionspläne zügig zu realisieren, will die Gastro & Soul GmbH mit Franchisepartnern zusammenarbeiten.

„Wir sind überzeugt, dass jetzt die richtige Zeit für unser neues Konzept ist, mit der wir die Pinsa in Deutschland einführen und flächendeckend bekanntmachen wollen. We are Pinsa ist als ein schlankes Franchisekonzept entwickelt, das für bestehende Gastronomen und Neueinsteiger gleichermaßen attraktiv ist. Nicht nur die geringen Investitionskosten, sondern auch die modulare Konzeption sorgen für eine schnelle Umsetzung. Wir glauben, dass wir in Deutschland mit dem Konzept die Marktführerschaft im Bereich Pinsa erreichen werden und dass zukünftig Pinsa immer mit We are Pinsa in Verbindung gebracht wird“, erklärt Delf Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Gastro & Soul GmbH, überzeugt. Delf Neumann ist auch Master-Franchise-Geber für Deutschland bei Vapiano.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.