Weihenstephaner am Münchner Platzl eröffnet

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Das neue „Weihenstephaner am Platzl“ in der Münchner Altstadt ist eröffnet. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume nahm die Eröffnung des Lokals vor. Es befindet sich am Platzl 6–8 in den Räumen, in denen der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Koch Alfons Schuhbeck früher ein Restaurant betrieb. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses sind Ferdinand, Sebastian und Cornelia Zinner. Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hatten die Familie im September 2025 als neue Pächter vorgestellt.

Familie Zinner übernimmt den Betrieb des neuen Wirtshauses

Die Familie betreibt bereits das Wirtshaus „Zinners“ in Taufkirchen. Bei der Vorstellung des Projekts kündigten die Pächter für das „Weihenstephaner am Platzl“ eine moderne bayerische Küche und Weihenstephaner Bier an.

Die Staatsbrauerei hatte die Familie nach eigenen Angaben in einem Bewerbungsverfahren ausgewählt. Die Eröffnung war zunächst für den Sommer 2026 vorgesehen. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Rückbauarbeiten nach Angaben der Brauerei abgeschlossen, während die Ausbau- und technischen Planungsphasen noch folgen sollten.

Zwei staatliche Brauereien sind nun am Platzl vertreten

Mit dem neuen Lokal sind am Münchner Platzl zwei staatliche Brauereien vertreten. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Hofbräuhaus, das ebenfalls dem Freistaat Bayern gehört.

Der Direktor der Staatsbrauerei Weihenstephan, Josef Schrädler, sprach bei der Eröffnung von der „höchsten Staatsbrauerei-Dichte der Welt“.

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan hat ihren Stammsitz in Freising und fällt in die Zuständigkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Sie gilt nach Angaben der dpa als älteste Brauerei der Welt.

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