wineBANK eröffnet am Niederrhein

| Gastronomie Gastronomie

Das internationale Netzwerk der Private Members' Clubs wineBANK hat einen neuen Standort in Mönchengladbach eröffnet. Die wineBANK Niederrhein ist der 15. Club der Kette und befindet sich im sanierten Gewölbe des historischen Haus Erholung. Der Club richtet sich an ein Fachpublikum aus Hotellerie, Gastronomie sowie Weinsammler und -liebhaber.

Konzept und Ausstattung

Der neue Standort bietet Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Weine unter optimalen Bedingungen zu lagern. Die wineBANK Niederrhein umfasst zwei Privatkeller, 23 Tresore und insgesamt 329 Fächer, die eine Kapazität für bis zu 27.000 Flaschen Wein bieten. Mitglieder haben mit ihrer persönlichen Member's Card Zutritt zu allen Standorten des Netzwerks, in der Regel 24/7. 

Öffentliche Angebote und Eventflächen

Neben dem Bereich für Clubmitglieder öffnet die angeschlossene wineBAR ab Oktober auch für die Öffentlichkeit. Bernd Nießen, einer der vier Inhaber, erklärt: „Neben dem Private Members‘ Club Bereich laden wir in unsere wineBAR ab Oktober auch die Öffentlichkeit ein – donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 22 Uhr. Damit schaffen wir einen Ort, an dem Mitglieder und externe Gäste gleichermaßen in unsere Weinwelt eintauchen können.“

Darüber hinaus steht ab dem Jahr 2026 der wineSALON für Veranstaltungen und Tagungen mit bis zu 199 Personen zur Verfügung. Ebenfalls 2026 soll ein wineGARTEN mit Platz für rund 1.000 Besucher eröffnen, der als neuer Treffpunkt für Veranstaltungen dienen soll.

Inhaber und Clubführung

Die Inhaber des Standorts sind der Weinhändler Bernd Nießen sowie seine Partner Frithjof Struye, Frank Söllner und Oliver Nicolai. Als Gastgeberin und Club-Managerin wurde Jennifer Hauptmann berufen. Ihre Aufgabe ist es, eine „lebendige Wein Community“ aufzubauen. Sie betont: „Wein ist für mich eine Kunst, die ich mit Leidenschaft lebe. In der wineBANK Niederrhein finde ich den idealen Raum, meine Expertise und Begeisterung für edle Tropfen auf höchstem Niveau zu teilen.“

Historisches Ambiente und modernes Design

Das im Jahr 1861 erbaute Kellergewölbe unter dem Haus Erholung wurde für die wineBANK aufwendig saniert. Dabei wurden historische Elemente wie Backsteinmauern mit modernen Architektur- und Designakzenten kombiniert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.

Die Gastronomie in Deutschland verzeichnete im Oktober 2025 einen realen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zudem korrigierte das Statistische Bundesamt die Werte für den Monat September nach unten.