Zehn Jahre Brasserie Colette Tim Raue: Neues Speisekartenkonzept zum Jubiläum

| Gastronomie Gastronomie

Das Gastronomiekonzept Brasserie Colette feiert im Jahr 2026 sein zehnjähriges Bestehen. An den Standorten Berlin, Konstanz und München wird das Jubiläum mit einer Neuausrichtung der Speisekarte eingeleitet. Seit der Eröffnung im Jahr 2016 setzt das Unternehmen auf eine moderne französische Küche, die unter der Leitung des Berliner Zwei-Sterne-Kochs und Patrons Tim Raue sowie des Küchendirektors Dominik Obermeier steht.

Fokus auf Individualität und Flexibilität

Mit dem Jahreswechsel reagiert die Brasserie Colette auf veränderte Gästebedürfnisse nach mehr Auswahlfreiheit. Während bislang quartalsweise festgelegte Menüs zwischen 99 und 135 Euro sowie eine À-la-carte-Auswahl angeboten wurden, ist seit Januar 2026 ein flexibleres System in Kraft getreten. Das neue Konzept startete am 8. Januar in Berlin, am 12. Januar in München und am 14. Januar in Konstanz.

Kern der Neuerung ist die Möglichkeit, ein individuelles 4-Gang-Menü zusammenzustellen. Gäste können dabei aus verschiedenen Vorspeisen, Zwischengängen, Hauptgängen und Desserts wählen. Das Menü umfasst sowohl saisonale Gerichte als auch bekannte Klassiker wie die Artischocke, die Garnele Marocain oder die Crème Brûlée. Der Preis für das 4-Gang-Menü liegt einheitlich bei 99 Euro. Eine Ausnahme bildet das vegane Menü, das für 88 Euro angeboten wird. Für das Gericht Rinderfilet Wellington für zwei Personen wird ein Aufpreis von 10 Euro pro Person berechnet.

Kulinarisches Angebot und Kooperationen

Zusätzlich zum Menü bleiben Austern der Sorten Fine de Claire und Boudeuse fester Bestandteil des Angebots. Die aktuelle Karte umfasst zudem saisonale Gerichte wie das Casolette de Bretagne, einen Eintopf aus weißen Bohnen und Meeresfrüchten mit Rauchpaprikasauce.

Ergänzt wird das Speisenangebot durch eine spezialisierte Aperitif-Karte. Diese entstand in Zusammenarbeit zwischen Tim Raue und der Berliner Spirituosenmanufaktur Mampe. Das Sortiment umfasst drei Signature-Drinks: Fleur de Colette, Citrus Blossom und Fête des Baies, die geschmacklich auf die Küchenlinie abgestimmt sind.

Standorte und Betriebszeiten

Die Brasserie Colette ist an drei Standorten vertreten. Die Restaurants in Berlin und München sind täglich ab 18 Uhr geöffnet. In Konstanz stehen die Türen von Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr offen. An ausgewählten Tagen bieten die Standorte Berlin und Konstanz zudem einen Mittagstisch zwischen 12 und 15 Uhr an. Reservierungen können über das Online-Portal des Unternehmens vorgenommen werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer den Valentinstag im Restaurant oder Café verbringt, muss tiefer in die Tasche greifen: Die Preise in der Gastronomie stiegen 2025 um 3,6 Prozent und liegen damit weiterhin deutlich über der allgemeinen Inflationsrate. Erhebliche Preissteigerungen zeigen sich im Fünf-Jahres-Vergleich.

Bei den ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich das Münchner Restaurant Jan und die Schwarzwaldstube aus Baiersbronn den ersten Platz. Das Ranking basiert auf einer kombinierten Auswertung führender Restaurantführer und einer Branchenbefragung unter 200 Spitzenköchen.

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.

Die österreichische Kaffeekette The Coffeeshop Company hat ihren offiziellen Markteintritt in Indien vollzogen. Mit der Eröffnung in Delhi setzt das Wiener Unternehmen den Grundstein für eine großangelegte Expansionsstrategie auf dem Subkontinent.

In Hamburg-St. Pauli eröffnet Olivia Jones im März mit „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Bar für Reality-TV-Fans. Das Konzept setzt auf Dschungel-Atmosphäre, Original-Exponate bekannter Stars und interaktive Prüfungen direkt am Tresen.