Hotellerie

Hotellerie

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

Ganze 2,8 Millionen Euro Fördermittel wurden nun dem Victor´s Residenz Hotel im thüringischen Teistungen bewilligt. Damit will sich das Land am Bau eines Hauses mit 79 Doppelzimmern und 25 Appartments beteiligen, das direkt mit dem bestehenden Hotel verbunden werden soll. Durch die Investition entstünden laut Angaben des zuständigen Ministeriums 37 neue Arbeits- und acht Ausbildungsplätze.

Das ehemalige NS-Seebad Prora auf Rügen ist eine echte Mega-Immobilie. 20.000 Urlauber sollten im Dritten Reich in dem „Kraft durch Freude“-Haus ihren Urlaub verbringen. Gleichzeitig versteht sich. Nun entstehen aus dem Ungetüm in bester Strandlage Ferienwohnungen – die ersten sind sogar schon verkauft. Die örtliche Hotellerie scheint allerdings wenig begeistert zu sein. Die neuen Betten würden zusätzlich auf den Markt drücken und die sommerlichen Verkehrsprobleme verschärfen.

Das insolvente Schlosshotel Bühlerhöhe sorgte in letzter Zeit für reichlich schlechte Nachrichten. Die Zukunft des geschichtsträchtigen Hotels ist zwar immernoch ungewiss – doch nun gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer. Der Eigentümer hat ein neues Finanzierungskonzept vorgelegt, auch seine Schulden möchte der ukrainische Geschäftsmann offenbar bezahlen. So soll das bereits eröffnete Insolvenzverfahren wieder abgewendet werden.

Der stramm rechte Historiker David Irving kommt nach Berlin – und dem Dehoga gefällt das ganz und garnicht. Der Berliner Landesverband rief seine Mitglieder nun dazu auf, den britischen Holocaust-Leugner nicht aufzunehmen. Er vertraue darauf, dass Irving bei ihren Mitgliedern nicht unterkomme, so der Berliner Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder. Dazu zähle laut Medienberichten auch die Vermietung von Tagungsräumen. Die Hoteliers kündigten zudem an, Irving auch dann vor die Tür setzen zu wollen, wenn er sich zuvor ordnungsgemäß über einen Vertreter eingemietet hätte.  

Deutschlands größte Hotelgruppe hat für das erste Halbjahr solide Zahlen vorgelegt. Obwohl sich die Auslastung sowohl in den Economy-Hotels als auch in den Häusern der Mittel- und Oberklasse kaum veränderte, setzte der Marktführer in beiden Segmenten Preissteigerungen durch. Dies führte im Ergebnis zu einem RevPar-Anstieg von 0,9 Prozent bei den Eco-Hotels und zu einem Plus von 6,9 Prozent bei den Hotels der Drei- bis Fünf-Sterne-Klasse. Weltweit stiegen die Umsätze des Konzerns um 1,8 Prozent.

Bereits 40 Prozent der Schweizer Fünf-Sterne-Hotels sind in ausländischer Hand. Bei Scheichs, Chinesen und Ägyptern gelten die Nobelherbergen der Eidgenossen als sichere Geldanlage. Immer mehr Investorengruppen greifen nach den Häusern.

Das Zimmer ist bezahlt, dann kann der Urlaub ja kommen. Doch die Flasche Wasser aus der Minibar und das gebügelte Hemd aus der Reinigung können schnell die Urlaubskasse sprengen, denn gerade bei den Zusatzleistungen schlagen viele Häuser ordentlich zu. Die Reise-Website TripAdvisor wollte es genau wissen und hat die Preise in 46 Orten weltweit verglichen. Dafür wurde ein vergleichbarer Warenkorb erstellt, der neben einem Club-Sandwich, einer Flasche Wasser, einer kleinen Flasche Vodka und einer Dose Cola noch Erdnüsse und die Reinigung eines Hemdes enthielt. Am günstigsten schnitt Südafrika ab. Hier wurden lediglich 14,59 Euro fällig. Am teuersten wurde es in Moskau. Stolze 61,45 Euro berechnete das Hotel für die Zusatzleistungen.

Zu Hause ist es am schönsten, aber ein Hotel mit Gratis-Internetverbindung kommt am nächsten heran. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch IHG (InterContinental Hotels Group), bei der sich zeigte, dass die Onlineverbindung mit Familie und Freunden heute für Reisende oberste Priorität hat.