Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.
Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.
Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.
Beim traditionsreichen Schlosshotel Bühlerhöhe sieht es im wahrsten Sinne des Wortes zappenduster aus – dem bereits seit drei Jahren geschlossenen Haus wurde der Strom abgedreht. Auch andere Rechnungen der letzten Monate in Höhe von mehreren zehntausend Euro seien nicht bezahlt worden. Wie es nun mit dem „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" weitergeht, ist fraglich.
Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat der Schweiz einer Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen zugestimmt. Damit kommt bei den Eidgenossen die auf 3,8 Prozent reduzierte Mehrwertsteuer bis Ende 2017 zum Tragen.
Die Bettensteuer findet auch in Potsdam wenig Freunde. Die Direktoren mehrerer Spitzenhotels drohen nun mit dem Gang vors Gericht, sollte die Stadt an ihren Planungen für eine Bettensteuer oder eine Tourismusabgabe festhalten. Die Art und Weise, wie hier mit den Hotels umgegangen werde, sei untragbar, so Steigenberger-Direktorin Gondra Wettley. Die Angst vor dem Parkeintritt sei offensichtlich größer als der Respekt vor der Hotellerie, den dort beschäftigten Menschen und den Gästen.
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO plant gemeinsam mit dem Buchungsportal HRS und weiteren Partnern aus der Branche ein Hotel der Zukunft zu bauen. „Das FutureHotel“ soll Ende 2014 unter dem Namen „Hotel Schani Wien“ eröffnet werden und unter anderem zukunftsweisende Lösungen für den Buchungsprozess, das Check-in und Check-out sowie für das Hotelzimmer selbst finden.
Bei der 35sten Investitionskonferenz der New Yorker Universität haben die Starwood Hotels & Resorts bekanntgegeben, dass seit der Übernahme der Marke im Jahr 2005 nahezu drei Milliarden Dollar, aus der Unternehmenskasse und unterstützt durch die Eigentümer, in die Le Méridien-Hotels gesteckt wurden. Eine weitere Milliarde soll nun in den nächsten zwölf Monaten in bestehende Hotels der Gruppe fließen.
Der Präsident der Schweizer Hotellerie, Guglielmo Brentel, feuert verbal auf die eigene, seit Jahren kriselnde Branche. Die Schweizer Hotels hätten die globalen Veränderungen zu lange ignoriert. Dank der langen Erfolgsgeschichte im Tourismus sei man einfach träge geworden, sagte der Vorsteher des Verbands Hotelleriesuisse. Einige Branchen in der Schweiz verdienten gutes Geld mit den ausländischen Gästen, während "andere Player, wie die Hoteliers, dusselig arbeiten und nichts dabei herauskommt". – Klare Worte an die Kollegen.
Als wohl eines der ersten Luxushotels der Welt schafft das „New York Hilton Midtown“ den Zimmerservice ab. Wer in dem 2.000-Zimmer-Haus demnächst Hunger oder Durst hat und mehr will als die Minibar, der geht dann in das neue Hotelrestaurant „Herb n’ Kitchen“. Und auch hier ist Selbstbedienung angezeigt, alles ist „to grab and go“. Ein Sprecher des Hotels begründete den Schritt mit der gesunkenen Nachfrage nach der luxuriösen Dienstleistung. Andere Stimmen mutmaßen, es gehe ganz einfach um mehr Profit.
Die „Hotelstars Union“ kann sich über Zuwachs freuen – beim jüngsten Treffen der Union, anlässlich der HOTREC-Generalversammlung, verschrieben sich die beiden Länder den gemeinsamen Hotelsternen. Neben den beiden Newcomern werden auch die anderen 13 Mitglieder bis 2015 die gemeinsamen Kriterien weiterentwickeln. Die Mitgliedschaft von Dänemark und Griechenland sei ein Beweis für den steigenden Wunsch nach einer europäischen Harmonisierung der Hotelsterne und ihrer Akzeptanz, so Thomas Allemann von der Hotelstars Union.