Hotellerie

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​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) präsentiert mit seinem neuen Branchenreport aktuellen Markt- und Kennzahlen fundierte Analysen zu, Regulierung und Steuerpolitik, Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen, Digitalisierung und KI, Fachkräftesicherung, Investitions- und Markttrends.

In Hotelbädern verbringen Gäste mehr wache Zeit als in dem eigentlichen Zimmer. Grund genug für eine Redakteurin der „Welt“, die „eitlen männlichen Hotelbadplaner, denen Design alles und Funktionalität nichts bedeutet“, ins Visier zu nehmen. Sie gehörten bestraft und sollten im nächsten Leben als reisende Frau wiedergeboren werden.

Das Lindner Hotel Kaiserhof in Landshut ist bald Geschichte – das Haus schließt zum 6. Dezember überraschend die Pforten. Grund für die Aufgabe seien Mängel an den technischen Anlagen, die der verantwortliche Immobilieneigentümer trotz wiederholten Drängens der Lindner Hotels AG bis heute nicht behoben habe, so die Erklärung. Den 100 Mitarbeitern seien bereits Übernahmeangebote unterbreitet worden. Zudem werde ihnen bei nötigen Wohnungswechseln geholfen.

So schnell kann es gehen. Eigentlich sollte das Berchinger Posthotel zu einer echten Luxusherberge mit Wellness-Bereich umgebaut werden. Stolze 25 Millionen Euro wollte der kuwaitische Investor Ahmad Al-Neama dafür investieren. Doch dieser Traum ist nun geplatzt. Denn wie Bürgermeister Ludwig Eisenreich bekannt gab, habe Al-Neama alle Dokumente wieder zurückgeschickt. Jetzt muss entschieden werden, wie es mit dem Posthotel weitergeht.

Justin Bieber hat es schon wieder getan – er besprühte die Außenmauer eines Hotels. Doch im Gegensatz zu Südamerika, wo der junge Star ungefragt drauflosmalte, möchte das australische QT Hotel die „Werke“ nicht gleich wieder überstreichen. Man wolle die Bilder als „etwas Positives für die Kunstgemeinschaft“ erhalten, so die Erklärung. Die Behörden haben jedoch etwas dagegen. Das Hotel soll demnach aufgefordert werden, die Wand zu reinigen. Schaut man sich die Bilder an, vielleicht keine schlechte Idee.

Airbnb hat ein paar Geschäftszahlen veröffentlicht, die aufhorchen lassen. Allein in den letzten neun Monaten hat das Unternehmen fünf Millionen Gäste vermittelt. Jede Nacht schlafen 150.000 Menschen in Airbnb Zimmern oder Wohnungen. Die Gruppe geht davon aus, im nächsten Jahr weltweit mehr Gäste bei den angeschlossenen Vermietern zu beherbergen, als Interconti oder Hilton.

Hotelriese Accor wechselt einmal mehr die Strategie. Um die Rendite zu erhöhen, teilt der neue Chef Sebastien Bazin den Konzern in zwei Hälften: Die Sparte Hotelservices soll als Betreiber und Franchisegeber Geld verdienen, die Tochter Hotelinvest als Eigentümer und Investor auftreten. Er wolle, dass Accor die Hotelkette mit den weltweit besten Ergebnissen und der besten Bewertung werde, so Bazin. An der Börse kam das Vorhaben nicht so gut an. Sie hätten auf den Verkauf weiterer Hotels gehofft, um so die Bargeldausstattung des Unternehmens zu stärken, machte ein Anleger deutlich.

Das Eisenacher Berghotel in der Nähe des Burschenschaftsdenkmals bekommt einen neuen Pächter. Am 1. März übernimmt Silvio Sedlak das Ruder. Der gelernte Koch, der seit einigen Jahren das Restaurant „Der Zwinger“ führt, freut sich schon auf seine neue Herausforderung. Im Berghotel stecke unheimlich viel Potential, so Sedlak. Ihn reize die Aufgabe, aus dem bekannten Hotel wieder ein beliebtes Ausflugslokal für die Eisenacher zu machen.

Freiburg macht Ernst in Sachen Bettensteuer. Ab Januar 2014 soll die unbeliebte Abgabe kommen – und damit auch ordentlich Geld in die Stadtkasse fließt, ist die Verwaltung nun auf Adressenjagd. Doch nicht nur die Hoteliers stehen auf der Abschussliste, auch der Privatzimmervermittler „gloveler“ soll jetzt Daten liefern. Steuersünder sollen so enttarnt werden. Das Team des Start-ups macht da allerdings nicht mit: Die Anfrage sei zunächst einmal „datenschutzrechtlich bedenklich“. Zudem wollten sie die Privatvermieter gegen den Generalverdacht der Steuerhinterziehung schützen.