Hotellerie

Hotellerie

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Am Ortsrand von Kopfing im Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien ist die Waldentdeckerwelt eröffnet worden. Teil des erweiterten Angebots ist ein Baumhotel mit 21 Baumhäusern. Die Anlage befindet sich im Sauwald und ergänzt den bestehenden Naturerlebnispark.

Die Hotelkooperation Akzent Hotels setzt künftig auf digitale Kundenbindung und Sprach-KI, um die Buchungsprozesse zu optimieren und das Personal zu entlasten. Zudem begrüßt der Verband mit dem Akzent Hotel Bavaria in Oldenburg ein neues Mitglied in seinen Reihen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang. Trotz steigender Betreiberinsolvenzen und hoher Betriebskosten bleibt das Interesse institutioneller Investoren aufgrund geringer Neubauaktivitäten laut Savills aber stabil.

Spanische Hotels und Tourveranstalter sind ins Visier der EU-Kommission geraten. Es besteht der Verdacht, dass manche Gäste aufgrund ihrer Nationalität höhere Preise bezahlen müssen. Die EU-Dienstleistungsrichtlinie verbietet eine derartige Diskriminierung jedoch. Die spanischen Hotels sind allerdings nicht die einzigen Verdächtigen. Auch gegen österreichische Skilifte, die Stadt Venedig und Disneyland Paris wird ermittelt.

Als das Londoner „Savoy“ 1889 eröffnet wurde, war es das erste Luxushotel auf britischem Boden – und ein echtes Technik-Highlight der damaligen Zeit. Es gab die ersten elektrischen Aufzüge, sogenannte fahrende Räume, zudem Sprechrohre auf den Zimmern, mit denen die Gäste mit dem Personal sprechen konnten. Seit dieser Zeit ist natürlich viel passiert. Mittlerweile leitet ein Deutscher das 92-köpfige Küchenteam und das Haus gehört einem saudischen Prinzen. Aufzüge und Telefone gibt es trotzdem noch.

Der Hotelier Kurt Baumgartner aus dem Unterengadin sieht schwarz für seine Branche in den Bergregionen in der Schweiz. Die miserable Auslastung wegen der Frankenstärke führe dazu, dass hunderte Hotels in den nächsten Jahren schließen müssten. Ein Drittel der Häuser werde in den nächsten Jahren wohl aufgeben, sagt der Mann, der selbst drei Hotels betreibt.

Das internationale Luxusreisenetzwerk „Virtuoso“ hat kürzlich die Gewinner seines „Best of the Best“-Preises bekannt gegeben. Das Spa des Dolder Grand in Zürich wurde dabei als bester Hotel-Wellness-Tempel der Welt von 370 Agenturen und 9.800 Reiseberatern ausgezeichnet. Das war es auch schon für den deutschsprachigen Raum. „Hotel des Jahres” wurde das Ashford Castle in Irland.

Die sommerliche Reisewelle von Arabern und ihren Großfamilien nach Deutschland ist ungebrochen. Im Juli zählte das Interconti in Düsseldorf 85 Prozent arabische Gäste. Jedes Jahr kommen mehr Reisende aus den Golfstaaten, die das vergleichsweise angenehme Klima und die medizinische Betreuung hierzulande schätzen. Die Hotellerie in den Metropolen hat sich darauf schon lange eingestellt. Mit Luxusetagen und maßgeschneiderten Dienstleistungen sollen die zahlungskräftigen Gäste geködert werden.

Der Hotelmarkt ist im Wandel, wird vielfältiger, lokaler und individueller. Die 25hours-Hotels, Häuser wie das Louis in München oder das Ruby in Wien setzten schon lange auf diesen Trend. Die Entwicklung wollen auch die Ketten nicht verschlafen und halten mit Ace, Mama Shelter, Curio und CitizenM dagegen. Es geht nicht mehr nur um das Zimmer von der Stange, sondern um schickes Design, Besonderheit und lokale Bezüge.

In der Hamburger Hafencity ist der Startschuss für ein Großbauprojekt gefallen. 120 Millionen Euro sollen am Sandtorkai verbaut werden. Mit dabei ist auch ein Drei-Sterne-Hotel mit 210 Zimmern von Hotelier Kai Hollmann (25hours) und Gerrit und Frederik Braun vom Miniatur-Wunderland.

Die Bettenbörse Airbnb hat medial zurzeit keinen guten Lauf. Nach den Missbrauchsvorwürfen in Madrid (hoga um acht