Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.
Der Hotelverband Deutschland (IHA) präsentiert mit seinem neuen Branchenreport aktuellen Markt- und Kennzahlen fundierte Analysen zu, Regulierung und Steuerpolitik, Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen, Digitalisierung und KI, Fachkräftesicherung, Investitions- und Markttrends.
Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.
Die Frankfurter Hotellerie konnte in der ersten Jahreshälfte ihre durchschnittlichen Umsätze steigern. In den Kategorien zwei bis fünf Sterne lag der Durchschnittspreis bei knapp 115 Euro, was einem Plus von 0,5 Prozent entspricht. Das ist das Ergebnis der Beratungsgesellschaft Deloitte, die ihre entsprechende Studie gestern veröffentlichte. Nach München ist die Bankenstadt damit die zweite Stadt in Deutschland, die durchschnittlich vernünftige Zimmerpreise umsetzen konnte.
Gerade erst ist das Hotelbuchungsportal Hipaway vom Netz gegangen, da startet HRS einen vergleichbaren Service. Bei Suprice Hotels können Hotels Zimmer mit einem Rabatt von mindestens 25 Prozent verkaufen, ohne dass der Hotelname in Erscheinung tritt. Der Gast erfährt den Namen des Hauses erst nach erfolgter Buchung. Das soll das Hotel davor schützen, als Billigheimer daher zu kommen.
Der New Yorker Staatsanwalt will die Nutzerdaten des Privatzimmerportals AirBnb sehen. Die Stadt will damit feststellen, ob Immobilien illegal aufgeführt und damit Gebühren umgangen werden. Eine Woche hat AirBnb nun Zeit, die 225.000 betroffenen Datensätze zu liefern.
Bei Hotelneubauten lassen Architekten ihren Ideen gerne besonders freien Lauf. Heraus kommen Herbergen, die oftmals aussehen, als wäre ein Raumschiff gelandet oder die ihrer Zeit tatsächlich voraus sind. Der Focus präsentiert nun eine Hotelliste, bei denen die Erbauer besonders kühne Pläne verwirklicht haben.
Die Planungen für das Borussia-Hotel in Mönchengladbach sind offenbar abgeschlossen. Vier Sterne, 120 Zimmer und 20 Apartments soll das von der Lindner-Gruppe betriebene Haus bekommen. Auf das neue Projekt freut sch Otto Lindner ganz besonders. Sie würden mit ihren Hotels Geschichten erzählen, so der Unternehmer. Und zu Borussia Mönchengladbach könne man tolle Geschichten erzählen.
So eine Rückreise aus dem Urlaub kann aber auch wirklich stressig sein. Und manchmal vergisst man eben etwas in der Hektik. So auch das schwäbische Ehepaar, dem im Zug Richtung Heimat auffiel, dass ihre siebenjährige Tochter noch immer auf der Toilette ihres Karlsruher Hotels saß. In Pforzheim stiegen die Eltern aus und alarmierten die Polizei. Das mittlerweile vom Hotelbesitzer gefundene Mädchen wurde in den nächsten Zug gesetzt.
Beim Hotelbau-Boom in Hamburg ist kein Ende in Sicht. Über 20 Häuser sind dort derzeit in Bau oder Planung. Ein neuer Hotelleuchtturm entsteht bis 2016 in der City Nord auf dem Gelände der alten BP-Zentrale. Der Turm, in den ein Holiday Inn mit 300 Zimmern einziehen wird, soll aussehen wie eine aufrecht stehende Flugzeugtragfläche - an den Enden schmal zulaufend und windschnittig. Rund 40 Millionen Euro soll der Bau kosten.
Die Hauptstadt ist beliebt wie nie zuvor – das merken auch die Nachbarn der Hostels. A&O-Chef Oliver Winter sieht das Problem pragmatisch. In einem Brief reagierte er auf die Beschwerde einer Anwohnerin, die vor einem Hostel von einer Wasserbombe getroffen worden war: „Da wir unseren Betrieb nicht vom Ort fortbewegen können und wir vor Ihnen da waren, können nur Sie weichen durch Fortzug“. Auf Nachfrage erklärte der Manager, dass das Schreiben nicht zynisch gemeint gewesen sei. Aber ein Standort mit 1.200 Betten könne nicht einfach aufgegeben werden.