Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.
Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.
Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.
So lässt es sich leben – jede Nacht im Hotel, dazu Frühstücksbuffet, Sauna und Dampfbad. Das dachten sich wahrscheinlich auch die zwei rumänischen Männer, die im vergangenen Jahr in München festgenommen wurden. Das Problem: Die beiden hatten keinen Pfennig Geld und finanzierten ihren Lebensstil einfach mit Einbrüchen. Alleine 30 Fälle konnten die Ermittler den beiden bereits nachweisen. Das Urteil fiel dementsprechend finster aus: Fünf Jahre Haft.
In der japanischen Hauptstadt ist derzeit ein architektonisches Highlight zu bestaunen – ein Hotel-Hochhaus wird geschrumpft. Das berühmte Grand Prince Hotel Akasaka ist nur noch halb so hoch, wie es noch vor einigen Wochen war, und das völlig ohne Sprengung oder Abrissbirne. Grund ist eine neuartige Technik, bei der zunächst das Obergeschoss verstärkt und dann abgetrennt wird. Die unteren Stockwerke können anschließend einzeln abgetragen werden.
Das Wiener Traditionshaus Gerstner hat vom Versicherungskonzern Uniqa die elf Häuser der Austria Hotels International in Österreich und der Tschechischen Republik übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Angaben von DiePresse.com soll eine "dreistellige Millionensumme" geflossen sein. Die Gerstner Gruppe ist bislang unter anderem als k. u. k. Hofzuckerbäckerei und Caterer in der Alpenrepublik bekannt. Die Hotels werden zukünftig unter dem Dach der Imperial Hospitality Group geführt.
Für Fans der Themenhotels gibt es in China ein neues Highlight – das erste Panda-Hotel der Welt. Überall liegen Plüschtiere, keine Ecke, die nicht irgendwie mit dem Lieblingstier der Chinesen zu tun hätte. Sogar die Angestellten tragen schwarzweiße Plüschkostüme. Er hoffe, dass alle diese Pandas den Menschen helfen würden, zur Natur zu finden und einfaches und echtes Glück zu finden, so der Manager des Hotels. Wenn es mal so einfach wäre.
Die Fattal-Gruppe wird heute offiziell bekannt geben, dass das Unternehmen aus Tel-Aviv 20 Hotels in Deutschland von Goldmann Sachs kaufen wird. Der Preis liegt bei 300 Millionen Euro. Derzeit werden die Hotels als Holiday Inns oder unter Best Western-Flagge geführt. Dreizehn der Häuser werden zeitnah zu Leonardo-Hotels, die restlichen sieben Herbergen laufen weiter als Holiday Inns. Die 20 Hotels bringen es zusammen auf 3.649 Zimmer und erzielten im Jahr 2011 bei einer Auslastung von 67 Prozent einen Umsatz von 107 Millionen Euro. Mit diesem Kauf wird die Fattal-Gruppe 45 Hotels in Deutschland besitzen und betreiben.
Starwood Capital hat bekannt gegeben, dass einer seiner Fonds die britische Principal Hayley-Gruppe gekauft hat. Die Sunday Times schätzt den Preis für die Übernahme des Unternehmens mit 22 Hotels in Groß Britannien und Frankreich auf 532 Millionen US-Dollar. Mit zu dem Portfolio gehören so bekannte Häuser wie das The George in Edinburgh (149 Zimmer), das St. David's Hotel in Cardiff (142 Zimmer), das Grand Central Hotel in Glasgow (186 Zimmer) und das Russell Hotel in London (373 Zimmer). Ob die Häuser zukünftig unter Starwood-Marken geführt werden blieb offen.
Rio de Janeiro hat die Fußball-WM und die Olympischen Spiele. Aber Rio hat zu wenige Zimmer, um den erwarteten Gästeansturm zu bewältigen. Und da Not erfinderisch macht, baut die Stadt jetzt kurzerhand 3.500 „Sex-Hotel-Zimmer“ um. Die Herz-Badewannen und die roten Teppiche kommen raus, die Ketten von den Wänden. Ob auch das Gestöhne dem reinen Torjubel weichen wird, ist nicht überliefert.
Der Norden Deutschlands schafft sich eine Alternative zur Bettensteuer. Künftig können Kommunen von allen Unternehmern in Schleswig-Holstein, die vom Fremdenverkehr profitieren, eine Tourismusabgabe kassieren. Das Innenministerium hat dazu den Entwurf für eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes vorgelegt. Neben den Kur- und Erholungsorten können dann 185 weitere Städte, Gemeinden und Kommunen den entsprechenden Obolus erheben.