Hotellerie

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​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) präsentiert mit seinem neuen Branchenreport aktuellen Markt- und Kennzahlen fundierte Analysen zu, Regulierung und Steuerpolitik, Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen, Digitalisierung und KI, Fachkräftesicherung, Investitions- und Markttrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

In Wien drängen immer mehr internationale Hotelgruppen mit ihren Fünf-Sterne-Produkten auf den Markt. Zwischen 2007 und 2015 dürfte die Anzahl der Betten um fast 50 Prozent steigen. Für alteingesessene Häuser wird die Luft dünner. Das Heil suchen die Hotels in der Renovierung: Nach dem Sacher wird jetzt auch das Bristol aufgehübscht.

Hotel-Pools haben schon lange nichts mehr mit den langweiligen Rechtecken der 80er zu tun. Die Pools von heute schweben scheinbar endlos über dem Urwald oder gleich über einer ganzen Stadt – wie etwa im Infinity-Pool des balinesischen Hotels „The Viceroy“ beziehungsweise im Holiday Inn in Shanghai. Die zehn besten Hotel-Pools der Welt hat nun Trivago zusammengestellt.

Johannes Lohmeyer, Chef der Macrander-Hotels, hat seinen Mitarbeitern einen Brief geschrieben. Im Fall eines Wahlsieges von Rot-Grün sieht Lohmeyer darin eine ganze Branche gefährdet und kündigt an, dass bei einem Regierungswechsel nicht alle bestehenden Arbeitsplätze erhalten werden könnten. Trotz des angekündigten möglichen Jobverlustes soll das Schreiben natürlich keine Wahlempfehlung sein, nur ein neutraler Aufruf, wählen zu gehen.

Die französische Louvre-Gruppe will expandieren. Gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Arcus sowie der Beraterfirma Redserve sollen bis zum Jahr 2020 26 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstehen. Das Investitionsvolumen liegt bei 160 Millionen Euro. Die Hotels sollen unter den Marken Golden Tulip, Tulip Inn und Tulip Inn Alp Style Hotels laufen.

Airbnb macht Lobbyarbeit und behauptet in einer Studie, dass die durch das Portal vermittelten Gäste jährlich mehr als 100 Millionen Euro in Berlin ausgeben. Der Studie zufolge gab es von Juli 2012 bis Juni 2013 knapp 120.000 Airbnb-Gäste und 5647 private Gastgeber in der Haupstadt.

Es gibt sie in groß und in klein, in breit und in schmal – die Hotels dieser Welt sind fast so vielseitig wie die Erde selbst. Das Reiseportal Holidaycheck hat sich nun die Mühe gemacht, zehn Hotels zu recherchieren, die wahre Superlative sind. So ist zum Beispiel das „Eh´häusl“ im bayerischen Amberg das kleinste Hotel der Welt und mit einer Breite von nur zweieinhalb Metern wohl auch das schmalste. Als das größte gilt das Venetian Resort & Casino in Las Vegas. Mit unglaublichen 7.128 Zimmern eigentlich keine Überraschung.

Brad Pitt und Angelina Jolie lassen es nach eigener Aussage regelmäßig krachen – und das im Hotel. Das Promipärchen soll sich dafür häufig in das Sunset Tower Hotel zurückziehen, wie Pitt recht ungeniert mitteilte. Ein Hotelangestellter berichtete auch sogleich von „jeder Menge Sexspielzeug und Plastiklaken“. Den Grund für die Ortswahl will das „Star“-Magazin herausgefunden haben: Der Sunset Tower sei das Lieblingshotel von Jennifer Aniston. Angie wolle nach wie vor ganz klar zeigen, dass sie den Kampf um Brad gewonnen habe.

Die Pleite des Hamburger Hotelvermittlers Navelar hat Auswirkungen auf tausende Urlauber. Viele Reisende erfuhren zu spät von der Insolvenz und mussten erleben, dass ihre gebuchten Zimmer leider storniert worden waren. Der vorläufige Insolvenzverwalter geht von 50.000 Betroffenen aus, die nun selbst herausfinden müssen, ob ihre Buchung noch aktuell ist. Die Navelar GmbH könne jedenfalls keine Auskunft mehr geben.