Hotellerie

Hotellerie

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Die Hotelkooperation Akzent Hotels setzt künftig auf digitale Kundenbindung und Sprach-KI, um die Buchungsprozesse zu optimieren und das Personal zu entlasten. Zudem begrüßt der Verband mit dem Akzent Hotel Bavaria in Oldenburg ein neues Mitglied in seinen Reihen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang. Trotz steigender Betreiberinsolvenzen und hoher Betriebskosten bleibt das Interesse institutioneller Investoren aufgrund geringer Neubauaktivitäten laut Savills aber stabil.

Das Frankfurter Hotel The Florentin stellt seinen neuen, 1.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich vor. Das Angebot umfasst neben einem Innenpool und Fitnessbereichen auch spezielle Mitgliedschaften für die Gäste.

Ruby Hotels, die Marke für sogenannten schlanken Luxus, kommt nach Köln. Die PROXIMUS REAL ESTATE AG realisiert auf dem prominenten Capitol-Areal das Boutique-Hotel für die Ruby-Gruppe mit 186 Zimmern.

Die deutsche Unternehmer-Prominenz investiere leidenschaftlich gerne in Luxus-Hotels, schreibt die Wirtschaftswoche. So zum Beispiel der Gründer von Aldi Süd in den Öschberghof, Rudolf-August Oetker in Brenners Park-Hotel in Baden-Baden oder Klaus-Michael Kühne ins Hamburger Fontenay.

Das Übergossene Alm Resort im österreichischen Dienten am Hochkönig setzt ab sofort auf die Unterstützung durch einen humanoiden Roboter. „Pepper“, so der Name der Maschine, soll künftig an der Rezeption eingesetzt werden. Mitarbeiter werden durch Pepper aber nicht ersetzt.

In zwei Zimmern des Mercure Hotels Am Münster in Freiburg wurde es diese Woche laut: Zum Auftakt der Sanierung des Hauses durften sich drei Spieler des Eishockeyvereins EHC ordentlich austoben und alles kurz und klein schlagen. Einzige Ausnahme waren die Matratzen und die Fernseher, wie der Hoteldirektor erklärte.

Für eine Studie hat sich Google die Nutzerfreundlichkeit der am häufigsten besuchten Webseiten Europas angeschaut. In der Reisebranche hatte am Ende Booking.com die Nase vorn. Besonders gut bewertet wurde dabei, dass der Gesamtpreis während der gesamten Buchung deutlich zu sehen war.

Die BrewDog-Brauerei machte im letzten Jahr mit der Ankündigung Schlagzeilen, ein schwarmfinanziertes Craft-Bier-Hotel eröffnen zu wollen. Jetzt hat der schottische Bierhersteller bekannt gegeben, dass das Haus Anfang 2019 in Schottland an den Start gehen soll. Zapfhähne gibt es in jedem Zimmer und sogar in den Duschen werden Kühlschränke verbaut.

Gestern wurde die Klage des Bayerischen Hofs gegen die Stadt München vor Gericht verhandelt. Die Stadt hatte 2014 grünes Licht für ein neues Luxushotel in der Nachbarschaft des Luxushotels gegeben. Die Chefin des Bayerischen Hofs führt an, Konkurrenz nicht zu fürchten, jedoch ein Verkehrschaos. Das zuständige Verwaltungsgericht gab allerdings zu erkennen, dass es die Klage von Innegrit Volkhardt wohl ablehnen werde, so die Süddeutsche. Vom „Kampf der Hotel-Giganten“ spricht die Bild-Zeitung.

In Ashiya, in Japan, eröffnet in dieser Woche ein neues Luxushotel, das nur Mitgliedern offen steht. Die Baukosten für die exklusive Unterkunft beliefen sich umgerechnet auf satte 236 Millionen Euro. Die Mitgliedschaft in der „Suiten-Kategorie“ kostet 274.568 Euro. Dafür kann dann 24 Mal pro Jahr in dem Hotel übernachtet werden, das aussieht, wie ein Kreuzfahrtschiff.