Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.
Der Hotelverband Deutschland (IHA) präsentiert mit seinem neuen Branchenreport aktuellen Markt- und Kennzahlen fundierte Analysen zu, Regulierung und Steuerpolitik, Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen, Digitalisierung und KI, Fachkräftesicherung, Investitions- und Markttrends.
Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.
Auch in diesem Jahr verlieh der Travel Industry Club seine begehrten Auszeichnungen. Am Montagabend war es mal wieder so weit – in sechs Kategorien wurden die Besten der Branche im Kölner Dorint Hotel geehrt. Travel Industry Manager des Jahres wurde Norbert Fiebig, CEO DER Touristik. Sales & Marketing Manager des Jahres wurden Daniela Schade von Accor sowie Richard Reindl von FTI. Als Business Travel Manager des Jahres wählten die Juroren Jürgen Loschelder von ThyssenKrupp. Die beste App der Branche kam von Thomas Cook, die beste Technology Solution von der Amadeus Germany GmbH. Die beste Marketingkampagne stellte Booking.com. Herzlichen Glückwunsch!
Internationale Investoren, heimische Versorgungswerke und vermögende Privatleute kaufen sich immer stärker in deutsche Hotelimmobilien ein. Obwohl der Wettbewerb um rentable Objekte groß ist, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Hotelimmobilien im Wert von 734 Millionen Euro verkauft. Das Maklerhaus CBRE will eine Verdreifachung des Transaktionsvolumens festgestellt haben.
Warum Eulen nach Athen tragen, fragten sich wahrscheinlich die Einbrecher, die in ein Hotel im rheinland-pfälzischen Knittelsheim eingestiegen waren. Die Täter hatten eine Terassentür aufgehebelt und einen Tresor im Nebenraum gefunden. Für den Abtransport des Geldschranks bedienten sie sich einfach auf dem Hotelparkplatz, wo sie ein Auto stahlen. Weder Auto, Täter noch der Safe sind bisher wieder aufgetaucht.
Starke Bilder und provokante Sprüche: Der neue Arbeitgeberauftritt der „Steigenberger Hotel Group“ zeigt exzentrische Gäste mit außergewöhnlichen Wünschen. Damit soll Lust und Interesse an der Arbeit in den Steigenberger und InterCity-Hotels im In- und Ausland geweckt werden.
Manchmal braucht man eben eine Auszeit. So auch der Sicherheitschef der Yotel-Hotels in New York. Der 30-jährige wird beschuldigt, mindestens acht kleine Feuer in den Hotels der Kette und in denen seines vorherigen Arbeitgebers gelegt zu haben. Da nach jedem Feuer der Hotelbetrieb für ein paar Tage eingestellt werden musste, hatte der Sicherheitschef genug Zeit, sich in seinem Büro ordentlich zu betrinken. Im vergangenen Jahr hatte er sich sogar die Auszeichnung „Yotel Manager des Jahres“ schnappen können – nach seinem Geständnis bei der Polizei wird es damit in diesem Jahr wohl nichts mehr werden.
Ein halbes Jahr ist es nun schon her, dass Heinrich L. den Portier des Kölner Ibis-Hotels mit einem Messerstich in den Hals schwer verletzte. Seit Freitag steht der geistesgestörte Mann vor Gericht. Er gilt als schuldunfähig. Ihm droht eine dauerhafte Einweisung in die geschlossene Psychiatrie. Der Portier leidet noch immer unter Angstzuständen und hat die Versetzung in ein anderes Hotel beantragt.
Über zu wenig Gästebetten können sich die Kölner wirklich nicht beschweren. Etwa 30.000 warten in der Domstadt auf müde Touristen. Zumindest für die weiblichen Besucher sind nun noch ein paar hinzugekommen. Das Hotel „Frauenzimmer“ hat zwar nur drei Zimmer, doch die sind ausschließlich Frauen und deren Kindern vorbehalten. Den beiden Gründerinnen ginge es vor allem darum, dass sich die Gäste nicht wie in einer Fremdenpension, sondern eher wie in einer Wohnung fühlen sollen.
Während die Hotelaktien in den letzten sechseinhalb Jahren fast 25 Prozent ihres Wertes an den Börsen einbüßten, stieg der Wert der Portale im selben Zeitraum um mehr als das Dreizehnfache, das belegt der IHA-Portalindex. Damit spiegelten, laut Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, auch die Börsenkurse eine bemerkenswerte Erkenntnis wider: Geld verdiene man heute wohl weniger in, als an der Hotellerie!