Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.
Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group expandiert mit einem langfristigen Managementvertrag für das Triforêt alpin.resort in Hinterstoder. Das Boutique-Resort mit 41 Apartments und 20 Chalets eröffnet im Juli 2026 unter der Marke Falkensteiner Residences.
Die Sommersaison 2026 im Alpenraum zeigt eine stabile Auslastung auf Vorjahresniveau, während die Umsätze primär durch gestiegene Zimmerpreise getrieben werden. Trotz höherer Raten stehen die Margen aufgrund steigender Kosten aber weiterhin unter Druck.
Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim wird ab Juli 2026 als Adults-Only-Hotel geführt. Familien mit Kindern können weiterhin die separat betriebenen Lodges und das Landhaus nutzen.
Marriott erweitert den 2013 in den USA und Kanada eingeführten mobilen Check-in- und Check-out-Service auf fast alle 500 Hotels weltweit. Marriott-Rewards-Mitglieder können damit rund um den Globus via Smartphone ein- und auschecken. Auch die Accor-Gruppe hatte kürzlich einen vergleichbaren Service gestartet.
Die 85 Hotels der Steigenberger Hotel Group konnten 2013 den Umsatz um 8,7 Prozent auf 502,5 Millionen Euro steigern und damit erstmals die halbe Milliarde überspringen. Die Zimmerbelegungsquote erhöhte sich auf 63,7 Prozent (Vorjahr: 62,7 Prozent). Das Ergebnis - EBITDA - des Konzerns stieg um 52,7 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Die positive Entwicklung setzte sich im ersten Quartal dieses Jahres fort. So konnte der Umsatz um 11,6 Prozent auf 121,6 Millionen Euro gesteigert werden.
Die Priceline-Gruppe, Mutter von Booking.com, hat im ersten Quartal 2014 32 Prozent mehr Übernachtungen verkauft als im Jahr zuvor. Da konnte Konkurrent Expedia nicht mithalten. Hier schaffte man es „nur“ auf ein Plus von 24 Prozent.
Die Hamburger Bettensteuer ist für die Stadt nicht so lukrativ wie angenommen. Auch wenn im ersten Quartal fast 400.000 Euro mehr in die Kasse kamen als im Vorjahreszeitraum, blieben die Einnahmen dennoch weit hinter den Erwartungen zurück. Hatte die Stadt vor der Einführung noch von zwölf Millionen Euro gesprochen, kamen seit Januar des letzten Jahres aber nur 9,2 Millionen zusammen. Für die Stadt jedoch kein Grund zur Sorge. Schließlich würde die positive Tendenz zeigen, dass die Einführungsschwierigkeiten überwunden seien.
Das Ende der mobilen Apps in der Hotellerie ist nahe. Bei der derzeitigen Entwicklung des Internets seien die auf ein Haus zugeschnittenen Applikationen spätestens 2020 komplett überflüssig, sagt ein britisches Hotel-Magazin. Was stattdessen zu tun sei, wird ebenfalls erläutert.
Der Online-Zimmervermittler booking.com präsentiert mit the Best of Booking's Best ab sofort eine Auswahl an Top-Unterkünften, die mithilfe von fast 20 Millionen echten, relevanten und aktuellen Kundenbeurteilungen identifiziert worden sein sollen. Best of Booking's Best soll Reisenden stundenlanges Durchsuchen von Beurteilungen ersparen, um die angenehmsten Unterkünfte zu finden. Deutsche Hotels sucht man in den Top-Listen allerdings derzeit vergebens.
Da haben wir es schwarz auf weiß: Eine aktuelle Studie will jetzt herausgefunden haben, dass Social Media kaum Gäste bringt. 65 Prozent der Kunden kommen mit einem Angebot in der Reiseindustrie über die Suchfunktionen von Google & Co. zum ersten Mal in Kontakt. 26 Prozent der Kunden hören zum ersten Mal über Direktmarketing-Aktivitäten und acht Prozent über Empfehlungen von einer Offerte. Nur ein Prozent der ersten Kontakte zum potentiellen Kunden laufen über Aktivitäten des Unternehmens in sozialen Medien. Ähnlich verhält es sich, wenn es um echte Buchungen geht.
Die Proteste um das Beverly Hills Hotel in Los Angeles reißen nicht ab. Ansonsten ein Ort der Schönen und Reichen Hollywoods, schlagen sich die Hotel-Manager seit einigen Tagen mit einem ausgewachsenen Problem herum. Kern des Ganzen ist die Einführung des Sharia-Strafrechts im Sultanat Brunei, dessen staatliche Investmentgesellschaft Besitzer des Traditionshauses ist. Neben Boykottaufrufen und dem üblichen Shitstorm machten nun aber auch ein paar Promis mobil: So stand Jay Leno bereits vor dem Hotel und äußerte seinen Unmut. Das Böse blühe, wenn gute Leute nichts täten, so der Moderator.