Hotellerie

Hotellerie

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Erstmals seit Gründung hat Airbnb Gästezahlen veröffentlicht. In den letzten vier Jahren buchten mehr als vier Millionen Reisende weltweit eine Privatunterkunft mit dem Online-Vermittler. In 2012 stiegen die Gästezahlen um 250 Prozent. Um 417 Prozent ist die Zahl der Gäste, die hierzulande private Übernachtungen über Airbnb gebucht haben, in diesem Zeitraum angewachsen. Die beliebtesten Städte sind Berlin, dicht gefolgt von München und Hamburg auf Platz zwei und drei, sowie Köln und Frankfurt auf Rang vier und fünf.

Der Verkauf ist komplett – die Inhaber der Meininger Hotel Holding GmbH gaben gestern bekannt, dass sie die verbliebenen 26 Prozent der Firmenanteile an den britischen Touristikkonzern Holidaybreak verkauft haben. Damit ist Meininger nun eine 100-prozentige Tochter der Briten. Über die Transaktionssumme wurde Stillschweigen vereinbart. Die bisherigen Geschäftsführer werden das Unternehmen verlassen.

Ski-Star Beat Feuz wurde im Hotel beklaut. Und das, obwohl er sich in der Nacht im Zimmer befand. Nachdem der „Kugelblitz“ gegen 1.45 Uhr von einem Abendessen zurückgekehrt war, vergaß er doch glatt, die Zimmertür abzuschließen. Als er am Morgen erwachte, war das Handy vom Nachtisch und 70 Euro aus dem Portemonnaie verschwunden. Weil er ein Kind vom Lande sei, habe er seine Tür nie abgeschlossen, so der Ski-Profi. Das werde er ab sofort ändern.

Accor kommt im Doppelpack – ein Ibis sowie ein Ibis Budget-Hotel werden bis zum Herbst 2014 in der Hamburger City Süd entstehen. Beide Häuser werden jedoch unabhängig voneinander sein und sich lediglich die Tiefgarage teilen. Investor für das Projekt, mit einem Volumen zwischen 30 und 40 Millionen Euro, ist Medienberichten zufolge die Württembergische Versicherung.

Drei ehemalige Interhotels wechseln den Betreiber. Das  Mercure Potsdam, das Mercure Chemnitz und das Pullman Dresden stehen ab sofort unter der Management-Verantwortung der Kölner Event-Gruppe. Bislang hatte Accor die ostdeutschen Hoteltürme, mit insgesamt 915 Zimmern, selbst geführt. Event wird nun Franchisenehmer bei den Franzosen. Das heißt: Die Häuser agieren unter den aktuellen Marken weiter am Markt. Derzeit sind mehr als 90 Hotels in Europa unter dem Dach der Event-Gruppe vereint.

In Bräunlingen im Schwarzwald hat ein Gast nahezu das komplette Inventar seines Hotelzimmers mitgehen lassen. Insgesamt entwendete er einen Fernseher, drei Glühbirnen, zwei Badetücher, ein Handtuch, eine Schreibtischlampe, einen Bettbezug sowie den Zimmerschlüssel. Eines muss man dem dreisten Dieb jedoch zugutehalten: Die Zeche hat er nicht geprellt und brav die Übernachtungskosten bezahlt.

Expedia und anderen Zimmervermittlern droht erhebliches Ungemach in den Vereinigten Staaten. Insgesamt sind  21 Sammelklagen gegen das Online-Reisebüro vor Staats- und Bundesgerichten anhängig. Laut eines Berichtes des Magazins „Skift“ geht es darum, dass Expedia, Booking.com und die InterContinental-Hotelgruppe den Wettbewerb durch die vertraglich fixierte Ratenparität ausgehebelt hätten. Der Ausgang dieser Verfahren könnte gravierende Auswirkungen auf die bestehenden Vertriebsstrategien in der Hotellerie haben.

Oldenburger Hoteliers haben es nicht leicht dieser Tage – die bürokratischen Auswüchse der Bettensteuer wuchern weiter: Jetzt kommt auch noch die Mehrwertsteuer oben drauf. Das teilte man den Hoteliers nun mit, obwohl die Steuer schon seit Beginn des Jahres erhoben wird. Die Bettensteuer sei eine Steuer wie z.B. auch die Vergnügungssteuer, erklärte Finanzamtssprecher Dr. Christian Kläne. Deshalb sei der Gesamtbetrag mehrwertsteuerpflichtig. Im Rathaus hatte man dies wohl leider übersehen und erst Ende Januar „ergänzende Hinweise“ verschickt.