Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.
Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.
Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.
Zum Prozessauftakt um den gewaltsamen Tod einer Prostituierten in einem Düsseldorfer Hotel hat der Angeklagte nun alles geleugnet. Die Ermittler hätten schlampig gearbeitet, und die Kammer sei voreingenommen, so der Angeklagte. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.
Das schlechte Sommergeschäft hat den Schweizer Hoteliers die Stimmung versaut. Wie ein Sprecher von hotelleriesuisse mitteilte, seien die Hoteliers auf Kostensenkung angewiesen, Einsparungen beim Personal sehr wahrscheinlich. Der Verband Tourismus Schweiz sah es ähnlich und sprach von einem Währungsnachteil. Allein aus Deutschland kamen im Juli 14 Prozent weniger Gäste.
Das juristische Ringen um die Vergabe des Betriebs am Nürburgring ist beendet. Wie die Rhein-Zeitung berichtete, hatte das Gericht bereits die Anträge der Dorint-Gruppe als unzulässig bewertet. Um Fragen zur Betriebsvergabe ging es nicht. Dorint hatte sowohl dem Land Rheinland-Pfalz, als auch der größtenteils landeseigenen Nürburgring GmbH vorgeworfen, den damaligen Betreiber ohne Wettbewerb ausgewählt zu haben. Den Zuschlag hatte seinerzeit die Hotelgruppe Lindner erhalten.
Mobile Buchungen werden in der Branche immer häufiger. Das hat eine Untersuchung von BookitNow ergeben, die sich mit einer eigenen App auf Last-Minute-Hotelbuchungen spezialisiert haben. Die Ergebnisse sprechen für sich: Der mobile Umsatz im Bereich Travel hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 232 Prozent mehr als verdreifacht.
In einer echten Traumlage, inmitten der Hauptstadt Vilnius, hat die Kempinski-Gruppe ihr erstes lettisches Hotel eröffnet. Das Kempinski Hotel Cathedral Square bietet 96 Zimmer und Suiten. Die spektakulärste ist ohne Zweifel die Präsidentensuite: kugelsichere Fenster und eine eigene Küche inklusive.
Die Staatsanwaltschaft in Köln hat Anklage gegen den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld erhoben. Dem Chef des „Adlon-Fonds“ droht nun ein Prozess wegen Untreue. Laut einer Sprecherin des Landgerichts Aachen soll ein Schaden von 22 Millionen Euro entstanden sein. Jagdfeld weist die Vorwürfe als vollkommen unzutreffend zurück.
Am 15. September ist es soweit: Im österreichischen Graz eröffnet ein neues Hotel. Und damit das roomz graz etwas ganz Besonderes wird, haben die Betreiber tief in die Trickkiste gegriffen. Das Stichwort lautet Erdharmonisierung. Schließlich mussten die „Grundschwingungen“ des Bodens wieder aufbauend und positiv werden. Zu diesem Zweck wurde einfach ein Granitstein unter dem Fundament vergraben, der sich energetisch mit der Erde verband. Wenn es doch nur immer so einfach wäre.
Zuviel Personal, komplett fehlende Finanzplanung. Was einfach nur nach Unfähigkeit klingt, hat in Österreich nun zu einem Rechtsstreit geführt. Angeklagt ist die ehemalige Chefin eines Salzburger Luxushotels, das 2008 unter einem Schuldenberg von 14 Millionen Euro zusammenbrach. Die Angeklagte fühlt sich jedoch völlig unschuldig. Auslöser der Pleite seien die Banken selbst gewesen.