Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.
Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.
Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.
Die Übernachtungsgewohnheiten der Autofahrer in Deutschland sind genauso vielfältig wie die Marken und Typenklassen. Wo die Fahrer verschiedener Modelle am häufigsten übernachten hat hotel.de anlässlich der IAA ergründet. Demnach sind Zeltplätze fest in der Hand von VW-Besitzern. Ford-Fahrer seien besonders sportlich, BMW-Fans wollen Wellness, Mercedes-Liebhaber stilvolles Ambiente.
Viele Hotelgäste sind schon mit einem warmen Bett und einem funktionierenden Fernseher zufrieden. Nicht so Jan Schünke. Der 35-jährige Fotograf hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Hotelzimmerfenstern zu fotografieren – und das auf der ganzen Welt. Die beeindruckenden Aufnahmen beweisen, dass es sich in vielen Häusern lohnt, einfach mal nach draußen zu schauen. Seine Serie „I am sitting in a room different from the one you are in now“ ist derzeit in der Frankfurter Galerie f8 zu bestaunen.
In Rostock und Umgebung wird es langsam ungemütlich. Nach Angaben des Dehoga seien einfach zu viele Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Allein in den letzten acht Jahren habe sich die Bettenanzahl um rund 20 Prozent erhöht. Eine entsprechende Auslastung gebe es jedoch nur in der Saison. Der dadurch entstandene Verdrängungswettbewerb gehe nun vor allem zu Lasten der kleinen und familiär geführten Hotels, während die Ketten auf dem Vormarsch seien.
In Leipzig soll das erste „Travel24“-Hotel von Unister entstehen. Doch jetzt ist der Bau gestoppt. Es gibt Statik-Probleme. Im Ring-Messehaus hätten sich die Traglasten der Decken verändert, so dass nun der gesamte Bau völlig neu kalkuliert werden müsse, sagt „Travel24“-Chef Armin Schauer, der allerdings weiter auf eine fristgerechte Fertigstellung setzt.
Vor gar nicht langer Zeit war Eike Batista einer der reichsten Männer Brasiliens. Rund 30 Milliarden Dollar soll er auf der hohen Kante gehabt haben. Doch nachdem sein Ölunternehmen die Produktionsziele nicht erfüllen konnte, stürzten auch seine anderen Firmen an der Börse ab. Nun muss Batista Kasse machen und verkauft deshalb seine Vermögenswerte. Diese Woche wurde bekannt, dass auch sein Traditionshotel „Gloria“ in Rio de Janeiro dran glauben muss. Gesichert hat es sich die Schweizer Investmentfirma Acron – und das für schlappe 72 Millionen Euro. Der Deal soll in den nächsten zwei Monaten endgültig spruchreif werden.
Zwar will Peer Steinbrück im Falle seiner Wahl der Hotellerie die reduzierte Mehrwertsteuer binnen hundert Tagen streichen, den Slogan einer Hotelgruppe leiht er sich trotzdem gerne aus. Denn während die meisten Zuschauer beim TV-Duell sich vor allem für die Kette der Kanzlerin interessierten, blieb Otto Lindner besonders das Schluss-Statement von Peer Steinbrück in Erinnerung. „Nicht nur besser, sondern anders“ wolle er Deutschland regieren. Damit übernimmt der Kanzlerkandidat Steinbrück den seit Jahren eingeführten Slogan der Hotelgruppe: „Nicht nur besser. Anders.“ Lindner hat nun einen sehr lesenswerten Brief an Steinbrück geschrieben.
Verrückte Hotelideen gibt es immer wieder: Ob im Baumhaus oder unter Wasser, im Flugzeug oder einem riesigen Schuh. Einem riesigen Schuh? Ja, das neuseeländische „The Boot“ steht im Garten des Ehepaars Judy und Steve Richards und bietet Reisenden die Möglichkeit, eine Nacht in einem Stiefel zu verbringen. Diese und weitere eher ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten hat der „Spiegel“ in einem Special zusammengetragen.
Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz zieht sich immer weiter aus dem Hotelgeschäft zurück. Nachdem bereits das Grand Hotel Kempinski in St. Moritz zu Beginn des Jahres abgegeben wurde, hat nun auch das Hilton Vienna Danube Hotel einen neuen Besitzer. Für 48,4 Millionen Euro sicherte sich eine Tochter der deutschen Immobilienfondsgesellschaft Internos aus Frankfurt am Main den Zuschlag. Das letzte verbliebende Immofinanz-Hotel, das Leonardo Vienna, soll nach Abschluss einer Renovierung ebenfalls verkauft werden.