Hotellerie

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​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Hessen macht Ernst bei Hotels, die mit falschen Sternen für sich geworben haben. Wie der Verband mitteilte, habe man mit Abmahnungen reagiert. Sie seien aufgefordert, im Interesse der klassifizierten und verlässlichen Beherbergungsbetriebe kompromisslos gegen Hotels vorzugehen, die mit Sternen gegenüber ihren Gästen ein Qualitätsversprechen eingehen, das sie gar nicht einhalten, so der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hessen, Julius Wagner.

Und schon ist es wieder vorbei für den General Manager des neuen Berliner Waldorf Astorias. GM Friedrich Niemann wurde nach nur einem halben Jahr zurück in die Frankfurter Konzernzentrale beordert. Grund könnte laut Medienberichten der Zimmermädchen-Skandal gewesen sein, bei dem eine TV-Doku über die eher zweifelhaften Arbeitsbedingungen berichtet hatte. Obwohl die Reinigungskräfte über eine Service-Firma beschäftigt waren, hatte die Berichterstattung zu einem Image-Schaden geführt.

Hyatt macht auf „all inclusive“: Ein Tochter der Hotelgruppe investiert nach eigenen Angaben 325 Millionen Dollar in die Playa Hotels & Resorts. Der Hyatt-Anteil beträgt dann 20 Prozent. Playa betreibet 13 Resorts mit ca. 5.800 Zimmern in der Dominikanischen Republik.

Der Reichshof in Hamburg war einmal eine Top-Adresse der europäischen Hotellerie. Diese Zeiten sind vorbei. Dass das Haus in den vergangenen Jahren nicht saniert wurde, habe auch für Maritim einen Imageschaden bedeutet, sagt Maritim Geschäftsführer Prochaska in der „Welt“. Mit dem Eigentümer, dem Finanzinvestor Blackstone, habe man sich daher auch noch nicht auf die Verlängerung des bald auslaufenden Pachtvertrages einigen können.

So langsam wird es eng – nach Angaben des Insolvenzverwalters Jörg Zumbaum hätten die Käufer des Grand Hotels Heiligendamm noch bis zum 29. Juli Zeit, die vereinbarte Kaufsumme zu überweisen. Sollte bis dahin nicht gezahlt werden, werde er vom Vertrag zurücktreten. Und daraus habe er auch nie einen Hehl gemacht, so Zumbaum.

Genau 200 Jahre ist es nun schon her, dass die Gebrüder Grimm erstmalig ihre Märchensammlung veröffentlichten. Und da sich runde Geburtstage gut fürs Marketing eignen und Ranglisten ja auch immer gehen, präsentiert die Hotelbuchungsseite HRS derzeit die sieben märchenhaftesten Hotels des Landes.

Dann kann es ja losgehen – die Pläne für zwei Hotels am bayerischen Königssee haben im Gemeinderat eine deutliche Mehrheit gefunden. Im Paket enthalten sind zudem drei Appartment- und zwei Geschäftshäuser. Bürgermeister Stefan Kurz zeigte sich erleichtert, da es heute wahnsinnig schwierig sei, Investoren und Betreiber für Hotels zu finden. Umweltschützer laufen Sturm gegen das Projekt.

Die Rezidor-Hotelgruppe hat sich im ersten Halbjahr zurück in die Gewinnzone gewirtschaftet. In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg der Umsatz von 445,8 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 456 Millionen Euro. Unter dem Strich befanden sich 6,2 Millionen  Euro Gewinn in der Kasse. Im Vorjahr schlug noch ein Verlust von 7,9 Millionen  Euro zu Buche.