Hotellerie

Hotellerie

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

In New York gibt es Gesetze. Und die besagen, dass man eine Wohnung nur dann gegen Geld an „Gäste“ vermieten darf, wenn diese 30 Tage bleiben. Ausnahme: Man ist ebenfalls zuhause, wenn die Besucher da sind. Auf diese Art will die Stadt die Zweckentfremdung von Wohnungen unterbinden. Ein Vermieter, der es nicht ganz so eng sah und unter anderen Voraussetzungen seine Wohnung über Airbnb vermitteln ließ, muss nun ein Bußgeld in Höhe von 2.400 Dollar zahlen. Das ist auch eine herbe Schlappe für Airbnb in einem ihrer Kernmärkte.

Hotelgäste wollen ja so allerhand. Kein Wunder eigentlich, schließlich haben sie dafür bezahlt. Die verrücktesten Wünsche hat nun das Internetportal lastminute.de zusammengestellt und dazu 500 Hoteliers auf der ganzen Welt befragt. Ob nun ein Zimmer verlangt wurde, um darin Exorzismus zu praktizieren, oder gleich eine ganze Tanztruppe samt Musik zur Begrüßung – die Hotellerie macht fast jeden Wunsch möglich.

Die Nachfrage nach den sogenannten „Green Meetings“ ist nach wie vor bescheiden, das Internet gewinnt bei Recherche und Veranstaltungsplanung zunehmend an Bedeutung, so das Ergebnis der aktuellen MICE-Studie der Best Western-Hotels. Bereits zum dritten Mal hat die weltweit größte Hotelkette bei Unternehmen nachgefragt und so das Buchungsverhalten bei Tagungen und Veranstaltungen ermittelt.

Wie eine lokale Zeitung meldet, wird das Regensburger Courtyard by Marriott Hotel in Regensburg bald ein Ibis Styles-Hotel. Zwar gibt es keine Verlautbarung von Accor, allerdings ein klares Statement. Ein recht einfacher Anhänger steht vor dem Hotel und propagiert auf seiner Plane den Markenwechsel.

Eines der luxuriösesten Hotels der Welt hat mal wieder einen oben drauf gesetzt: Im Burj Al Arab bekommt künftig jeder Gast beim Einchecken ein iPad zur Verfügung gestellt. Und damit es auch zum überschwänglichen Stil des Hauses passt, sind die Geräte selbstverständlich mit 24-karätigem Gold überzogen. Das Tablet fungiert als virtueller Guide durch das Hotel und kann im Anschluss an die Reise im hauseigenen Laden erworben werden.

Im bayerischen Bad Wörishofen ist die Welt noch in Ordnung. Doch der geplante Bau eines Drei-Sterne-Hotels schlägt nun in der Kneippstadt hohe Wellen. Die örtlichen Hoteliers protestieren gegen das „Billighotel“ mitten im Ort, das möglicherweise von einer Kette betrieben werden könnte. Angst vor einem „Wettbewerb auf Augenhöhe“ habe man natürlich nicht.

Prostituierte in Down Under haben nun doch kein Anrecht darauf, ihre Dienstleistungen in Hotelzimmern anzubieten. Nachdem ein Hotelbetreiber dies untersagt hatte, wurde er von einer der Damen wegen Diskriminierung verklagt und verlor. Doch ein Berufungsgericht kassierte die Entscheidung wieder ein. Er dürfe schließlich auch keinem Buchalter erlauben, in seinen Zimmern ein Geschäft aufzuziehen, so der Hotelier. Dasselbe müsse für andere Berufsgruppen gelten. Die Richter sahen es genauso.

Die 200 umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland schlossen das vergangene Jahr wieder mit einem Plus ab: Im Durchschnitt steigerten sie ihre Nettoumsätze um 3,9 Prozent. Trotz geringerer Zuwächse als im Vorjahr (2011: 5,7 Prozent), hat sich die Gewinnsituation insgesamt leicht verbessert. Ob die alles in allem noch positive Stimmung weiter anhält, bleibt jedoch fraglich. Dies geht aus einem Ranking hervor, das die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung veröffentlicht hat. Erneut wird das Ranking in diesem Jahr vom Hotel Bayerischer Hof in München angeführt. Bereits 2010 hatte das Luxushotel das Estrel Hotel in Berlin überholt.