Hotellerie

Hotellerie

Vorbehaltlich der fusionsrechtlichen Zustimmung übernimmt die DSR Hotel Holding GmbH die Travel Charme Hotel GmbH & Co. KG und erweitert ihr Portfolio damit um 13 Hotels und Resorts in Deutschland, Österreich und Italien. Die DSR Hotel Holding, zu der auch die Arosa Hotels gehören, ist eine Beteiligung der DER Touristik, die wiederum Teil der REWE Group ist.

Die Hyatt Hotels Corporation hat heute ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2023 bekanntgegeben. Der bereinigte Reinertrag belief sich auf 276 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr, der RevPAR stieg um 17,0 Prozent.

Nach einem tödlichen Notfall in einem Hotel auf Usedom soll die Untersuchung eines gestorbenen Gastes weitere Erkenntnisse liefern. Außerdem soll ein Sachverständiger die Hoteltechnik untersuchen.

Leonardo Hotels Central Europe hat im Januar eine weitere Partnerschaft mit dem Namen „Fattal Partnership III (International) LP” abgeschlossen. Auch diese zielt darauf ab, die weitere Expansion voranzutreiben.

Für Motel One läuft es rund. Im Jahr 2012 ist die Auslastung der Low-Budget-Design-Kette um zwei Punkte auf 72 Prozent gestiegen. Der Umsatz wuchs um gut ein Viertel auf 170 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich gar um 50 Prozent auf etwa 35 Millionen Euro. Gleichzeitig habe Motel One rund 75 Millionen Euro in neue Hotels und die Renovierung bestehender Häuser investiert, dies sagte Dieter Müller, Gründer und Chef des Unternehmens, der Wirtschaftswoche. Langfristig will der Hotelier einen Marktanteil von 10 Prozent in deutschen Großstädten erreichen. Wie die Badische Zeitung aktuell berichtet, plant Motel One nun ein Hotel in Freiburg. Das 210-Zimmer-Haus soll im Herbst 2014 eröffnen.

Seit zwei Wochen wird in Oldenburg die Bettensteuer erhoben. Jetzt denkt die SPD, die maßgeblich verantwortlich für die Einführung der Matratzenmaut ist, doch tatsächlich bereits über die Abschaffung des Bürokratiemonsters nach. Gestern Abend wollten die Sozialdemokraten in einer Ausschusssitzung einen Kompromiss vorschlagen. Hier üben sich die Politiker aber nicht in Verzicht. Im Gegenteil: Statt der Bettensteuer denkt die rote Schildbürger-Fraktion aus Oldenburg jetzt doch tatsächlich über eine Tourismusabgabe nach.

Das Hilton Frankfurt Airport ist gut ins neue Jahr gestartet. Mit der Auszeichnung „Best Airport Hotel in the World“ des Geschäftsreisemagazins Business Traveller USA, machte das Hotel am Frankfurter Flughafen genau da weiter, wo es im letzten Jahr aufgehört hatte. Bereits im November hatte das Haus gleich vier Auszeichnungen bei den International Hotel Awards in London abgeräumt. Der jetzige Preis würdige in einem internationalen Kontext die Qualität des Hauses mit seinem exzellenten Service, so General Manager Charles Muller.

Dass Touristen Hamburg lieben, ist keine Überraschung. Seit Jahren steigen die Besucherzahlen, für die Hotellerie eigentlich eine gute Nachricht. Eigentlich. Denn auch die Bettenzahl wächst kräftig mit. Kein Wunder also, dass so manch ein Hotelier langsam unzufrieden wird, wenn auch hinter vorgehaltener Hand, wie es eine Redakteurin der Zeitung „Die Welt“ nun herausgefunden haben will. Sie würden Gäste- und Umsatzeinbußen befürchten, da immer mehr neue Herbergen gebaut würden. Willkommen in der Marktwirtschaft.

Die ehemalige kaiserliche Oberpostdirektion in der Oldenburger Altstadt wird möglicherweise ein Hotel. Für einen bisher nicht genannten Betrag verkaufte die Telekom den historischen Gebäudekomplex an die zwei Bremer Investoren Thomas Stefes und Anton Brinkhege. Es handele sich um eine wundervolle Immobilie mit wahnsinnigem Potenzial, so Stefes. Nun wollen die beiden ein Hotel eröffnen. Doch da das Verhältnis von Zimmerfläche zu Treppenhäusern und Fluren eher ungünstig und durch Denkmalschutzauflagen nicht zu verändern sei, müsse für das Hotel erst ein Betreiber „mit Herz“ gefunden werden.

Axel Hilpert, Erbauer und Betreiber des Resorts Schwielowsee in Brandenburg, ist im letzten Sommer wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Er soll die Baukosten für die Ferienanlage heruntergerechnet und so öffentliche Fördermittel erschlichen haben. Jetzt hat eine Firma, an der der Brandenburger Hotelier mehrheitlich beteiligt ist, das Schinkel-Schloss Petzow in der Nähe von Potsdam verkauft. Ein Hotel wird allerdings nicht entstehen. Die neuen Eigentümer geben an, über fünf Millionen Euro in hochwertige Eigentumswohnungen investieren zu wollen.

Mit exklusiven Luxushotels will, laut einem Bericht des Handelsblatts, der Hyatt-Erbe John Pritzker den deutschen Hotelmarkt aufmischen. Jedes Haus soll individuell gestaltet werden. Nur geeignete Standorte dafür sind noch nicht gefunden. Mit seiner Hotelkette „Comfort Hotels and Resorts“ plant der 59-jährige Milliardär vor allem in München und Berlin Fuß zu fassen. Besonders die Hauptstadt scheint ihm dabei, aufgrund des „hippen“ Images, am Herzen zu liegen.

Über den Doppelmord im Frankfurter Hotel „Luxor“ war viel zu lesen in der Presse. Das Wort „Massaker“ wurde gern benutzt, selbst die Länge der Blutspur wurde zum Thema gemacht. Die Hintergründe der Bluttat sind den Ermittlern aber weiterhin ein Rätsel. Nun haben sich selbst das Bundeskriminalamt und Interpol eingeschaltet. Die heißeste Spur führt derzeit nach Serbien. Auch eine Verwicklung in die organisierte Kriminalität scheint sich zu erhärten.