Hotellerie

Hotellerie

Die europäische Hotelstars Union (HSU) hat anlässlich ihrer Generalversammlung in Budapest einen neuen Kriterienkatalog 2025-2030 einstimmig beschlossen. Nachhaltigkeit, Personalmangel und die Digitalisierung und Automatisierung der Hotellerie waren die treibenden Kräfte hinter einem einjährigen Prozess zur Überarbeitung der Klassifizierungskriterien. 

Startschuss für den 1. Bauabschnitt im Alten Fischereihafen (AFH): In den Fischhallen V und VI wird sich neben weiterer Gastronomie und Einzelhandel die Henri Hotel Cuxhaven GmbH mit einem Henri Country House ansiedeln.

Die Berliner Hostelgruppe a&o stockt seit Monaten ihr Angebot an Mehrbettzimmern für Frauen auf: vier bis sechs Betten in einem rund 26 Quadratmeter großen Raum, dazu ein speziell ausgestattetes Badezimmer mit Fön, Extra-Spiegel und -Beleuchtung.

Knapp drei Jahre nach Grundsteinlegung ist das „Essential by Dorint Interlaken“ mit 115 Zimmern und Apartments, Frühstücksrestaurant und Bar/Lounge eröffnet worden. Hoteldirektor Franz Buttgereit begrüßte seinen ersten Gast – den Schweizer Singer und Songwriter Nr. 1. Vincent Gross.

Berlin ist eines der drei beliebtesten Städtereiseziele Europas. Bereits zehn Jahre in Folge steigen sowohl Besucher als auch Übernachtungszahlen. Ein Grund dafür sind die verhältnismäßig günstigen Hotelpreise der Hauptstadt. Im internationalen Vergleich seien ihre Hotels sehr preisgünstig, unterstreicht auch Katharina Dreger, Sprecherin der Berlin Tourismus & Kongress GmbH, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung.

Nachdem die Immobilien Zeitung berichtete, dass Carsten Rath mit seiner Gesellschaft LH&E das Kameha Hotel in Bonn "nach Millionenverlusten und zuletzt hohen Schulden" nicht mehr mit betreibt, ist nun zu vernehmen, dass die Eigentümer der Immobilie, Jörg Haas und Rüdiger Wilbert, das Fünf-Sterne-Hotel am Bonner Rheinbogen offenbar verkaufen wollen. Dies will ein Fachmagazin aus unternehmensnahen Kreisen erfahren haben. Auch von Carsten Rath liegt eine „Stellungnahme“ vor. Den Verweis von hoga um acht auf den Artikel „Notbremsung durch die Eigentümer?“ über das Kameha-Hotel und das Ende der LH&E-Betreiberschaft in der Immobilien Zeitung kommentierte der Hotelier auf Facebook mit den Worten: „Großer Quatsch! Jedenfalls im Ergebnis alles prima! Tendenziöse Berichterstattung - Erfolg muss man sich hart erarbeiten - Neid kommt von alleine!“

Laut eines Berichtes der Immobilien Zeitung haben die Eigentümer des Kameha Grand Hotels in Bonn "nach Millionenverlusten und zuletzt hohen Schulden" die Betriebsgesellschaft übernommen. Die Fachzeitschrift spricht von einer Notbremsung. Demnach hat die Hotelgesellschaft LH&E von Carsten Rath, den ein PR-Mann als „Rockstar der Grandhotellerie“ bezeichnete, ihren letzten Song als Betreiber bereits gespielt und ist an der Gesellschaft nicht mehr beteiligt. Eigentlich war ein Pachtvertrag auf 30 Jahre geschlossen. Das Haus wird weiter als Kameha Hotel geführt, da die LH&E Lizenz- und Markengeber bleibe.

Die Vermittlung privater Zimmer wird für die Hotellerie ein echtes Problem. Gerade die expandierenden Portale wie Airbnb oder Wimdu machen laut einer Meldung der Wirtschaftswoche dem klassischen Hotelgewerbe schwer zu schaffen. Damit ginge der Hotellerie rund ein Viertel der jährlich rund 370 Millionen Übernachtungen in Deutschland verloren, wobei die Dunkelziffer noch deutlich höher liegen könne, so der Berliner Dehoga-Präsident Willy Weiland.

Nicht kleckern, sondern klotzen – dachte sich offensichtlich Radisson Blue und investiert nun ganze sechs Millionen Euro in die Neugestaltung der Zimmer des Wiesbadener Traditionshotels Schwarzer Bock. Sie hätten einen harten Wettbewerb, so Hoteldirektor Wolfgang Wagner. Ein Haus mit diesem Charme brauche ein neues Zimmerprodukt. Baubeginn ist der 19. April.

Die Online-Zimmervermittlung booking.com hat im letzten Jahr die Buchungen über mobile Endgeräte verdreifacht. Das weltgrößte Hotelportal erlöste weltweit insgesamt drei Milliarden Dollar durch Buchungen über Smartphones und Tablet-Computer. Wie groß der Anteil am Gesamtumsatz ist, gab das Unternehmen nicht preis.

In einer breit angelegten Studie wurden im letzten Jahr 40.000 amerikanische, europäische und asiatische Reisende nach ihren Kriterien für die Auswahl eines bestimmten Hotels befragt. Auf Platz 1 landet dabei die Lage des Hauses, gefolgt vom Preis und bisherigen Erfahrungen. Daneben treten große regionale Unterschiede auf. Achten Amerikaner vorwiegend auf den Preis, sind für Deutsche Gästebewertungen ein wichtiges Kriterium.

Die Schweizer Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection ist trotz eines Anstiegs der Übernachtungszahlen um 8,5 Prozent in den roten Zahlen. Während die Auslastung von 46,8 auf  48,6 Prozent kletterte, sank der Umsatz um 4,1 Prozent aufgrund niedrigerer Preise deutlich. Am Ende schlägt für das Geschäftsjahr 2012 ein Reinverlust von 2,2 Millionen Franken zu Buche. 2011 verdiente die Gruppe unter dem Strich knapp 1,2 Millionen Franken. Die Victoria-Jungfrau Collection vereint vier führende Fünf-Sterne-Hotels in der Schweiz.