125 Jahre EHL: „Ihrer Zeit schon immer einen Schritt voraus“

| Hotellerie Hotellerie

125 Jahre Schweizer Exzellenz: In Anwesenheit hochrangiger Gäste feierte die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) in dieser Woche ihr 125-jähriges Bestehen. Das Jubiläum war keine Feier der Vergangenheit. Vielmehr markiert es für die EHL-Gruppe den Beginn einer ganzen Reihe erfolgreicher Entwicklungen.

Hier die Bilder von der Party.

Schon zu Gründungszeiten wurde Schweizer Exzellenz groß geschrieben. Aus dem Wunsch heraus, dass Hotelmanagement zu professionalisieren, versammelte Jacques Tschumi, damals Mitglied des Schweizerischen Hotelverbandes, am 15. Oktober 1893 27 Studenten im Hôtel d’Angleterre in Lausanne. Sein ehrgeiziges Vorhaben erwies sich schnell als Notwendigkeit.

Heute erstreckt es sich auf alle fünf Kontinente und inspiriert Branchen und Berufe weit über Hotellerie hinaus. Inmitten einer von wichtigen Entwicklungen und Innovationsprojekten geprägten Phase, feiert die EHL ihren 125. Geburtstag: Dies auf den Tag genau 125 Jahre nach der Gründung der Schule durch Jacques Tschumi, der mit diesem Schritt einst auch den Grundstein für die moderne Hotellerie gelegt hat.
An der Feier, die das einzigartige Erbe und den Innovationsgeist der EHL ins Zentrum stellte, nahmen nebst Bundesrat Johann Schneider-Ammann auch der Waadtländer Staatsrat Philippe Leuba, die Lausanner Stadträte Natacha Litzistorf und Oscar Tosato sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter renommierter Unternehmen und Freunden der EHL teil.

Auf die offiziellen Ansprachen folgte die Inszenierung „A dream for tomorrow“. Anne Richard und Viviane Bonelli haben das Werk eigens für diesen Anlass konzipiert – mit Musik von Hervé Klopfenstein und Bildern von Romain Rossel. 

„Die EHL war ihrer Zeit schon immer einen Schritt voraus. Aus dieser kleinen, ersten Klasse hat sich die Schule zu einer Institution mit internationaler Ausstrahlung entwickelt, die mit zwei Standorten in der Schweiz und bald einem dritten in Asien ein umfassendes Angebot an Ausbildungslösungen anbietet. Die Gruppe stützt sich dabei auf ein weltweites Alumni-Netzwerk, das zu innovativen Forschungsprojekten und Partnerschaften beiträgt. EHL steht aber auch für eine Geisteshaltung, eine Lebenseinstellung, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Es ist eine Ehre, das Werk von Jacques Tschumi in einer für uns so spannenden Zeit fortzusetzen“, sagte Michel Rochat, CEO der EHL-Gruppe, anlässlich der gestrigen Jubiläumsfeier.

Der Campus in Passugg in Graubünden wächst, das erste Hospitality-Innovationszentrum in Europa ist im Entstehen und der künftige Campus in Lausanne ist schon jetzt beispielhaft für viele andere Schulen. Das Jubiläum ist deshalb keine Feier der Vergangenheit. Vielmehr markiert es für die EHL-Gruppe den Beginn einer ganzen Reihe erfolgreicher Entwicklungen.

Über die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL)
Die EHL ist seit ihrer Gründung im Jahr 1893 das Sinnbild für schweizerische Gastfreundschaft. In ihrer auch heute noch wegweisenden Ausbildung für die Hotellerie und den Hospitality-Sektor leistet sie Pionierarbeit. Das Ergebnis ist eine einzigartige globale Gemeinschaft mit 25’000 Hospitality-Führungskräften, die alle die traditionellen Werte der EHL vertreten.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.