150.000 Übernachtungen in Lüneburg durch ARD-Serie «Rote Rosen»

| Hotellerie Hotellerie

Sieben Millionen Tagestouristen reisen jedes Jahr nach Lüneburg – einen großen Anteil daran haben die Fans der «Roten Rosen».

«Etwa 30 Prozent der Interessenten für Übernachtung oder Stadtführung kommen wegen der Rosen», sagt Melanie-Gitte Lansmann von der Lüneburg Marketing GmbH. Das mache etwa 150.000 Übernachtungen aus. Seit fast 20 Jahren ist die Serie ein Hauptgewinn für das Marketing der Hansestadt mit dem mittelalterlichen Antlitz. 

Nun gibt es sogar einen offiziellen Fotopoint auf der Brausebrücke mit Blick auf die Ilmenau und dem mondänen Hotel Bergström (in der Serie Drei Könige) an der Seite. Vor dem Logo der Telenovela drängeln sich die Besucher. 

Sommer wie winters ist hier kaum ein Durchkommen, doch das stört «Rosen»-Produzent Jan Diepers nicht. «Ich glaube, dass die Serie ohne Lüneburg in der Qualität nicht möglich wäre», sagt der 54-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, «die Stadt ist für uns das ideale Freilichtstudio». Für die nächste Staffel habe man die Außenansichten sogar verdoppelt – weil es so gut ankommt. 

Die Kneipendichte in der 80.000-Einwohner-Stadt ist hoch, die zahlreichen Restaurants sind gut besucht. Da profitieren die Einheimischen von den vielen Auswärtigen. «Die Leute sind stolz auf ihre "Rosen", sie beschweren sich nicht, wenn wir drehen», erzählt Diepers. Im Sommer nächsten Jahres soll das 20-jährige Jubiläum der «Rosen» in der ganzen Stadt gefeiert werden, die Planungen laufen bereits. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.

Premier Inn hat in Eschborn bei Frankfurt sein 74. Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus ist nach Unternehmensangaben zugleich das erste Premier-Inn-Hotel in Deutschland, das in Modulbauweise errichtet wurde.

AlpenParks hat den Betrieb des Designhotels The Secret Sölden übernommen. Mit dem Standort im Ötztal erweitert die österreichische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 20 Hotel- und Apartmentanlagen.

Bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes in Calw haben sich 33 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen gemessen. Der DEHOGA Baden-Württemberg zeichnete die Landessieger aus und verwies zugleich auf stabile Ausbildungszahlen.

Leonardo Hotels startet mit der Eröffnung des Leonardo Smart Vienna Airport eine neue Marke. Das Gebäude in Holzbauweise umfasst 510 Zimmer und zielt auf funktionale Ansprüche von Reisenden am Flughafen Wien.

Ab 33 Grad stehen hitzegeplagten Mainzerinnen und Mainzern wieder klimatisierte Zimmer in einigen Hotels vergünstigt zur Verfügung. Die vor einem Jahr entstanden Aktion geht in die Verlängerung.

Anzeige

Folge 7 des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ beleuchtet das Thema Revenue Management mal abseits von Dynamic Pricing und Co. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Matthias Knappe, Head of Revenue Management bei den Cocoon Hotels darüber, warum Positionierung und Nachhaltigkeit genauso zum modernen Revenue Management gehören wie Pricing – und noch viel mehr.

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet bislang ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gezählt wird. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.