60 Jahre Achat Hotel Suhl

| Hotellerie Hotellerie

Das Achat Hotel Suhl begeht in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Die Historie des Hauses reicht vom kleinsten Interhotel der DDR bis zur heutigen Positionierung als modernes Stadthotel und beleuchtet damit eine lange Entwicklung im deutschen Hotelwesen.

Historie und Wandel

Die Gründung des Hotels erfolgte am 7. Oktober 1965 unter dem Namen „Hotel Thüringen Tourist Suhl“. Über die Jahrzehnte durchlief das Haus mehrere Namens- und Eigentümerwechsel. Es entwickelte sich vom Interhotel über das „Michel Hotel Suhl“ bis hin zum aktuellen Achat Hotel Suhl.

Im Jubiläumsjahr 2025 verfügt das Haus über 124 Zimmer mit insgesamt 208 Betten. Das Hotel beschäftigt 19 Mitarbeitende, darunter drei Auszubildende. Die Gästestruktur ist breit gefächert und umfasst Geschäftsreisende, Tagungsteilnehmende, Besucher lokaler Feierlichkeiten, Touristikgruppen, Sportler, Freizeitgäste sowie Bike- und Radfahrgruppen.

Kontinuierliche Modernisierung als Wettbewerbsfaktor

Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bereitstellung eines zeitgemäßen Ambientes für die Gäste erfolgten zahlreiche Modernisierungen und Umbauten:

  • 1980er und 1990er Jahre: Es wurden grundlegende Modernisierungen der gastronomischen Bereiche, der Hotelzimmer und der Küchen vorgenommen.

  • 1993: Umfangreiche Umbauten legten den Grundstein für den Ausbau des Tagungs- und Seminarbereichs. Heute stehen modern ausgestattete Veranstaltungsräume auf einer Fläche von rund 350 bis 400 Quadratmetern zur Verfügung.

  • 2002–2003 und 2017–2023: Weitere Renovierungsphasen umfassten die Erneuerung der Außenfassade, der Tagungsräume, der Hotelrestaurants und der Aufzüge.

Ausblick: Tradition und moderne Angebote

Anja Weidner, Direktorin des Hotels, äußerte sich zur Entwicklung des Hauses: "Unser Haus hat eine lebendige Geschichte und sich immer wieder neu erfunden. Mit dem Zusammenspiel aus Tradition, Service und modernen Angeboten wollen wir auch in den kommenden Jahren ein Anlaufpunkt für alle Arten von Gästen sein. Unsere kontinuierlichen Investitionen stellen sicher, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind und unseren Gästen ein erstklassiges Erlebnis bieten können."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.